03.09.2010, 13:01 Uhr
Der Mega-Stau in China Mitte August war erstaunlich schnell wieder verschwunden. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Nach dem rekordverdächtigen "Mega-Stau" Mitte August berichten Agenturen nun von einem zweiten Verkehrschaos in China. Gleichzeitig regen sich Zweifel daran, dass es den ersten Stau überhaupt gegeben hat.
Im Blog der Tagesschau veröffentlichte die Auslandskorrespondentin aus Peking, Ariane Reimers, einen Beitrag mit dem Titel "Vom rätselhaften Verschwinden des Mega-Staus". Gemeinsam mit ihren Kollegen habe sie das Verkehrschaos filmen wollen und sich auf die Suche nach ihm gemacht.
Nach 267 Kilometern habe sie aufgegeben und den Rückweg angetreten. Auf der Suche habe sie mit ihrem Team immer wieder Einheimische nach dem Stau gefragt: "In Zhangjiakou – einer Provinzstadt – legten wir unseren ersten Stopp ein und fragten Lkw- und Busfahrer, wo denn der Stau sei – Schulterzucken."
Dabei habe sie sich exakt an die Ortsangaben aus den Agentur- und Medienberichten gehalten. Auch in Huai’an, wo die Verkehrsbehinderungen besonders heftig gewesen sein sollten, habe es nichts zu sehen gegeben.
Einen Tag vor der Veröffentlichung ihres Berichts meldeten Agenturen, dass der Stau sich langsam auflöse. Verwundert sei Reimers jedoch darüber gewesen, dass sie keinerlei Spuren eines Staus, wie beispielsweise Abfall, habe finden können.
Eine Erklärung für das plötzliche Verschwinden des "Mega-Staus" liefert indes die Sprecherin der Autobahnbehörde: Um den Verkehr wieder in Gang zu bringen, seien Fahrbahnen an Baustellen wieder freigegeben worden und die Polizei habe auf ihre routinemäßigen Lastwagen-Kontrollen verzichtet.
Als Grund für den erneuten Stau gibt die Sprecherin nun wieder Baustellen an: "Es gibt zum einen ein großes Verkehrsaufkommen, zum anderen mussten wegen Baustellen mehrmals Fahrbahnen gesperrt werden."
Die Innere Mongolei ist mittlerweile der größte Kohleproduzent in China.Von dort aus liefern Unternehmen das "schwarze Gold" in 14 Provinzen, doch reichen weder die Eisenbahn- noch die Straßenkapazitäten für den Transport.
Quelle: dpa , dapd
Schlonz schrieb:
am 3. September 2010 um 15:04:19
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Und?
Staus lösen sich doch immer schnell auf, sobald der Grund wegfällt. Ariane Reimers spricht vom "rätselhaften Verschwinden" des Staus?
Hat sie einen Führerschein? Ich meine, kennt sie sich ein bisschen, nur ein kleines bisschen, mit den Eigenheiten des Autoverkehrs aus?
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HANJO schrieb:
am 3. September 2010 um 13:44:25
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CHINA
von mir aus können es auch 1000 km sein ,wenn interesiert es ?
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