09.12.2011, 09:34 Uhr
Viereinhalb Jahre nach der Katastrophe wieder Amoklauf, der aber nach kurzer Zeit gestoppt wird.
Viereinhalb Jahre nach dem Blutbad an der US-Universität Virginia Tech sind auf dem Campus wieder tödliche Schüsse gefallen. Wie die Leitung der Technischen Universität in Blacksburg mitteilte, wurden zwei Menschen durch Kugeln getötet - ein Polizist und ein weiterer Mann. Die Behörden wollten sich nicht zu Spekulationen äußern, ob es sich bei dem zweiten Toten um den Schützen handeln könnte.
Nachdem ein Unbekannter den Polizisten erschossen hatte, wurde nach Behördenangaben auf dem weitläufigen Areal der Hochschule ein zweiter Toter mit einer Schusswunde gefunden. In der Nähe sei eine Waffe sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher, ohne allerdings Einzelheiten zu nennen. Auch über Motive und Hintergründen äußerten sich die Behörden zunächst nicht.
Der Uni-Leitung zufolge war der Polizist bei der Hochschule angestellt und hatte am Donnerstagmittag (Ortszeit) auf dem Campus bei einer Routine-Verkehrskontrolle ein Auto gestoppt. Der Täter sei auf den Beamten zugegangen und habe ihn mit Schüssen niedergestreckt. Zeugen hätten den Schützen danach in Richtung eines Parkplatzes flüchten sehen. Dort sei dann der zweite Tote gefunden worden.
Die Polizei hatte das Uni-Gelände nach den Schüssen abgeriegelt. Studenten und Lehrpersonal wurden aufgerufen, sich in den Gebäuden einzuschließen. Nach rund vier Stunden hoben die Behörden den Alarm wieder auf, da keine Gefahr mehr bestand. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls befanden sich nach Angaben eines Uni-Sprechers zwischen 16.000 und 20.000 Menschen auf dem Universitäts-Gelände. Das seien weniger als üblich, da derzeit keine Vorlesungen stattfinden.
Im April 2007 hatte ein Student 32 Kommilitonen und Lehrer erschossen sowie 25 Menschen verletzt, bevor er sich selbst tötete. Es war das schlimmste Blutbad an einer Uni in der US-Geschichte.
An der Virginia Tech mit rund 30.000 Studenten gab es nach dem Amoklauf von 2007 schon eine weitere Bluttat: Im Januar 2009 schnitt ein Student einer Kommilitonin vor mehreren Augenzeugen mit einem Küchenmesser den Kopf ab. Im April dieses Jahres hatten Berichte über einen Bewaffneten auf dem Campus kurzzeitig Angst ausgelöst. Die Behörden gaben dann aber Entwarnung.
Quelle: dpa
Pfiffi schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 13:20:35
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Waffen
Haben sie keine Waffen, nehmen sie ein Küchenmesser. Sollte man nun alle Küchenmesser verbieten lassen? Das Übel ist doch der
MENSCH und das Mitenander mit dem Menschen. Es ist schlimm genug, dass bald jeder Bürger mit einer Waffe im Haus leben muss, wie es in den USA üblich ist.
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Ätzbarde schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 12:01:50
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@festus12
Ein Amerikaner würde (nicht ganz zu unrecht) damit argumentieren, daß nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch dahinter! Fakt
ist, daß Waffenverbote nur jene betreffen, welche ohnehin niemals eine Schusswaffe zu Hause lagern würden, geschweige denn führen - Leute wie Sie und mich! Die Kriminellen aber, deren Opfer wir täglich werden könnten, wissen wo sie ihre Knarren herbekommen - und die schert ein Verbot wenig!
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snark schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 10:32:49
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peng peng
ohwei nun geht wieder los mit dem gekrähe, alle waffen verbieten böse böse jäger und sportschützen usw (kotz)
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