13.01.2012, 11:07 Uhr
Zum Ende des Jahres 2011 lebten über 50.000 Menschen mehr in Deutschland als im Vorjahr (Quelle: imago)
Dank neuer Zuwanderungs-Regelungen dürfen mehr EU-Ausländer nach Deutschland kommen. Die Folge: Die Einwohnerzahl ist erstmals seit Jahren leicht gestiegen. Eine Trendwende sei das allerdings nicht, betont das Statistisches Bundesamt.
Mehr als 81,8 Millionen Menschen lebten Ende 2011 in der Bundesrepublik - gut 50.000 mehr als im Vorjahr. Das geht aus einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde. "Mittel- und langfristig gehen die Bevölkerungszahlen aber zurück", sagte Statistiker Reinhold Zahn. "Das ist keine Trendwende, sondern eine Momentaufnahme."
Hauptursache für das überraschende leichte Plus sind mehr Zuwanderer - vor allem aus Polen. Insgesamt kamen 2011 ungefähr 240.000 Menschen mehr nach Deutschland als wegzogen. Das ist die höchste Zahl seit zehn Jahren. 2010 waren es nur 128.000.
Seit Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit im vergangenen Mai für acht Länder, die 2004 der EU beigetreten sind, ziehen jeden Monat durchschnittlich rund 28.000 Menschen aus diesen Staaten nach Deutschland. Das sind etwa 13.000 mehr als in den ersten vier Monaten 2011.
Der Anteil der Zuwanderer aus diesen Ländern an der gesamten Einwanderung hat sich damit von etwa einem Viertel auf knapp ein Drittel erhöht. Auf Platz zwei hinter Polen liegt Ungarn, allerdings mit deutlichem Abstand, wie Zahn sagte.
Bei der Zahl der Geburten und der Sterbefälle haben die Statistiker keine wesentlichen Veränderungen festgestellt. Von einem Babyboom könne nicht die Rede sein, sagte Zahn. Rund 660.000 bis 680.000 Säuglinge kamen 2011 in Deutschland den Hochrechnungen zufolge zur Welt - im Jahr zuvor waren es etwa 678.000. Die Zahl der Sterbefälle liegt mit 835.000 bis 850.000 aber auf jeden Fall unter dem Vorjahresniveau von rund 859.000.
Quelle: dpa
Ist so schrieb:
am 13. Januar 2012 um 21:21:01
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@ Michael
Hallo Michael, aufwachen ! Wenn es jetzt schon zu wenig Erwerbsarbeit gibt, wo soll denn die Arbeit für noch mehr Menschen herkommen ??
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Jonas60 schrieb:
am 13. Januar 2012 um 20:01:09
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Zuwanderer
@ Michael: Und wer erarbeitet die Mittel für die Sozialsysteme wo die meisten dann landen.
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Hans W schrieb:
am 13. Januar 2012 um 19:58:23
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Überbevölkerung
Die Menscheit wird in einigen Jahren eine so hohe Bevölkerung haben das es Weltweit zur Lebensmittelknappheit kommt.Wenn
Deutschland entgegen dem Trend an Bevölkerung verliert sollte man das positiv sehen und es als Vorreiter für die Zukunft sehen.Das Rentensystem muß komplett neu überdacht werden ,so wie es jetzt ist machen wir nichts anderes als der Eingeborene im Busch der mind. 8 Kinder haben muß um im Alter zu überleben.Das ist nicht gerade Fortschritlich...
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