07.09.2011, 08:45 Uhr
US-Präsident Obama hat durch die Krise einiges an Zustimmung eingebüßt (Quelle: dpa)
Die Zustimmung der Amerikaner zur Politik von US-Präsident Barack Obama ist nach einer jüngsten "Washington Post/NBC"-Umfrage auf den bisher tiefsten Punkt gesunken. Demnach finden es nur noch 43 Prozent der Bürger gut, wie der Demokrat insgesamt seinen Job versieht, 53 Prozent geben ihm schlechte Noten.
Bei der Wirtschaftspolitik und beim Kampf gegen die Arbeitslosigkeit steht Obama laut der veröffentlichten Erhebung sogar noch schlechter da. 62 Prozent bewerten seine Arbeit negativ, nur 36 Prozent spenden ihm Lob.
Das Umfrageergebnis wurde drei Tage vor einer mit Spannung erwarteten Rede des Präsidenten im Kongress publik: Am Donnerstagabend (Ortszeit) will Obama vor den Abgeordneten und Senatoren ein Konzept zur Arbeitsbeschaffung und insgesamt zur Stärkung der Wirtschaft vorlegen.
Diese Themen werden aller Wahrscheinlichkeit auch den Präsidentschaftswahlkampf 2012 dominieren.
Anlässlich des "Labour Day" sagte Obama bei einer Rede in Detroit, dass zahlreiche Brücken und Straßen im Land erneuert werden müssten, und mehr als eine Millionen Bauarbeiter hierfür zur Verfügung stünden.
Angesichts der massiven Staatsverschuldung der USA hatten die Republikaner Widerstand gegen neue umfangreiche Jobprogramme angekündigt. Doch sei es nun an der Zeit, schnell zu handeln. "Die Zeit für Washingtoner Spiele ist vorbei", sagte Obama mit Blick auf das parteipolitische Taktieren der letzten Monate.
Zugleich betonte der Präsident die Dringlichkeit des Vorhabens. "Wir werden nicht auf sie warten. Wir werden schauen, ob wir einige Geradlinige im Kongress finden. Wir werden schauen, ob die Republikaner im Kongress das Land über ihre Partei stellen."
Ein Trostpflaster gibt es indessen für Obama: Der Umfrage zufolge halten die Amerikaner von den Republikanern im Kongress noch weniger als von ihm selbst. Nur 28 Prozent haben Gutes über die Konservativen zu sagen. 68 Prozent haben ein negatives Urteil - das schlechteste Ergebnis für die Republikaner seit dem Sommer 2008.
Quelle: dpa , dapd
Bill Clinton schrieb:
am 6. September 2011 um 19:52:15
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Obama
Die hätten auch mal besser das Hillary gewählt, die hätte den Laden auf Vordermann gebracht
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Kein Amerikaner schrieb:
am 6. September 2011 um 19:52:00
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Volkes Stimmlage
Hier passt ein Spruch: Jedem Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Dies scheint auch Präsident Obama
inzwischen realisiert zu haben. Dazu hat er noch eine christlich fundamentalistische Party-Crew als Gegenspieler, die seine Anstrengungen sozial zu agieren auf das Heftigste bekämpft. In einer solchen Hängepartie schrumpfen selbst hochfliegende Pläne notwendigerweise auf ein kümmerliches Maß zusammen. Saure Gurkenzeit schafft keine Euphorie.
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US-Kritiker schrieb:
am 6. September 2011 um 19:47:31
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Bush u. Obama haben mit ihren Kriegen
die USA in den Ruin geführt. Beide gehören in Den Haag vor Gericht, denn sie haben fremde Länder
ohne Grund überfallen, zerstört und Zehntausende Menschen getötet. Libyen hatte ein kostenloses, hervorragendes Gesundheitswesen. Die USA haben Millionen Verarmter, die nicht mal krankenversichert sind. Obama hätte genug zu Hause zu tun, statt die Welt mit Bomben und Raketen zu zerstören. Alles Böse ging von Bush und geht nun von Obama aus. Die Amerikaner sind irregeleitet und verdummt, ausgebeutet.
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