07.11.2011, 17:04 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Frankfurt/Main (dpa) - Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, sieht Fortschritte im Verhältnis zwischen Deutschen und Menschen jüdischen Glaubens. Die Zuwanderung aus dem Osten sei ein Beweis dafür, sagte Graumann der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt.
"Wenn jüdische Menschen heute wieder bereit sind, ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Enkel diesem Land anzuvertrauen, dann ist das doch ein enormes Kompliment für die Menschen in Deutschland", so Graumann.
An diesem Mittwoch (9. November) gedenkt Deutschland der Pogromnacht. Anfang November 1938 wurden hunderte Menschen jüdischen Glaubens ermordet, Synagogen zerstört, Geschäfte und Wohnungen verwüstet. Die Pogromnacht gilt als Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden.
Sieben Jahrzehnte später sagt Graumann: "Man darf die deutsche Gesellschaft von heute nicht schuldig sprechen (...) Was können die Menschen im Deutschland von heute dafür, was damals geschehen ist?" Allerdings stehe jeder Deutsche auch "in einer Verantwortungsgemeinschaft: für Beethoven, für Schiller, für Klinsmann, für Jogi Löw, aber eben auch für Goebbels und Himmler".
Den Mitgliedern der jüdischen Gemeinden in Deutschland rät Graumann: "Wir müssen weg von dieser Shoah-Bunker-Mentalität". Seine Generation sei "aufgewachsen mit einem verqueren, verquasten, verkrampften Verhältnis zu Deutschland", sagt der 1950 in Israel geborene Graumann. In den vergangenen Jahren sei "einiges erreicht worden". Er habe erlebt, wie junge Menschen bei einem jüdischen Sportfest "mit lauten, fröhlichen "Deutschland, Deutschland"-Rufen und schwarz-rot-goldenen Trikots" aufmarschierten. "Das hat mich sehr bewegt. Wie schön ist das doch, wie unverkrampft!"
Quelle: dpa
Bürger schrieb:
am 7. November 2011 um 19:48:58
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Zentralrat
ich habe nichts gegen jüdische Mitbürger in unserem Land, aber die sollen die gleichen Pflichten haben wie wir Deutsche auch und
Steuern, Vers.usw. bezahlen.Ich weiß dies alles weil ich mit jüdischen Mitb. zusammen arbeite,ich finde es fatal das unsere Generation und auch noch die vorherige für die Nazigeneration noch die Schuld bezahlen müssen.Wenn solche Dinge wie diese Vorteile der jüdischen Bev. zugewilligt werden, dann ist doch wohl klar das es dann zu Neid und Frust bei den Deutschen führt
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Manne schrieb:
am 7. November 2011 um 19:39:54
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Zentralrat der Juden
Mit welchem Recht macht man die Enkel und Urenkel der Nazigeneration für
deren Greuel noch verantworlich. Herr Graumann
schauen Sie in Ihr Land,
von wo aus immer wieder andere Völker bombardiert werden. Ist das der Inhalt des jüdischen Glaubens?
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der täufer schrieb:
am 7. November 2011 um 19:36:53
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denn das ist die botschaft die ihr von anfang an gehört habt:
wir sollen einander lieben, und nicht wie kain handeln, der von dem bösen
stammte und seine bruder erschlug. warum hat er ihn erschlagen? weil sein taten böse, die taten seines bruders aber gerecht waren. wundert euch nicht meine brüder, wenn die welt euch haßt. wir wissen das wir aus dem tod in das leben hinübergegangen sind, weil wir die brüder lieben. wer nicht liebt, bleibt im tod. jeder der seinen bruder haßt ist ein mörder und hat kein ewiges leben. wir wollen nicht mit wort und zunge lieb
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