27.12.2011, 10:07 Uhr
In seiner Rede hat Bundespräsident Christian Wulff die Deutschen zur Verteidigung der Demokratie gegenüber Extremisten aufgerufen.
Der Zentralrat der Juden hat die Mahnungen von Bundespräsident Christian Wulff zum Rechtsterrorismus in dessen Weihnachtsansprache gelobt. "Diese Haltung und die Stimme für das, was uns alle gemeinsam doch einen muss, brauchen wir heute auch dringender denn je", sagte der Präsident des Zentralrats, Dieter Graumann.
"Wir alle sind doch noch immer darüber schockiert, dass ein faschistisches Killerkommando jahrelang nahezu unbehindert in unserer Mitte wüten konnte", sagte Graumann der Onlineausgabe des "Handelsblatts".
Den Zwickauer Neonazis werden zehn Morde an Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft und an einer Polizistin zur Last gelegt. Die Tatsache, dass die Morde über Jahre nicht aufgeklärt werden konnten, sei ein schier unfassbares Desaster für die deutschen Sicherheitsbehörden. "Hier muss, und ich bin mir sicher: hier wird sich einiges ändern", sagte Graumann.
Nötig sei ein "resoluter Ruck gegen Rechts in der ganzen Gesellschaft, in den Köpfen und in den Herzen von uns allen", betonte der Zentralrats-Präsident. "Wer immer sich faschistisch engagiert oder rassistisch agitiert, muss wissen und spüren: Er ist sozial geächtet." Faschisten seien Menschenfeinde und verdienten kein Verständnis, sondern nur Verachtung, so Graumann.
In der Weihnachtsansprache ruft Bundespräsident Wulff zur entschlossenen Verteidigung der Demokratie und zu einer offenen Gesellschaft in Deutschland auf. "Wir schulden uns allen Wachsamkeit und die Bereitschaft, für unsere Demokratie und das Leben und die Freiheit aller Menschen in unserem Lande einzustehen", sagte er in der Ansprache, die am ersten Feiertag im Fernsehen und Rundfunk ausgestrahlt wird.
Wulff betonte, alle in Deutschland lebenden Bürger müssten in Sicherheit leben können. "Das gilt für jede und für jeden", betonte er. Es dürfe keinen Platz geben für Fremdenhass, Gewalt oder politischen Extremismus.
Quelle: dpa
Supersam schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 19:37:15
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Geredet wie ein Ausländerbeauftragter
Ich habe die Rede eines deutschen Bundespräsidenten erwartet und nicht die eines
Ausländerbeauftragten. Wahrscheinlich hat er seinen Mitbürgern nicht mehr viel zu sagen als banale Gefühlsduselei, das war mein Eindruck. Dieser Präsident ist einfach nur peinlich, unabhängig seiner persönlichen Verfehlungen.
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Oelteichscheich schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 19:36:50
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Ausländer sind besser aber deutsche kriegen die besser bezahlten Jobs
Van der Leyen erwartet für den Aufschwung der deutschen Wirtschaft
jede Menge Polen und Tschechen seit 01.05.2011. Das ist erst der Anfang. Es folgen Südeuropäer 2012 Spanier und Griechen. 2013 kommen Bulgaren und Rumänen und zu guter letzt kriegen wir Ägypter, Libyer,Russen als die neuen Chefs und Vorgesetzten. Ägypter sind mir am liebsten!
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Peter § schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 19:36:00
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Jet
Und jeder der hier nicht die Meinung deines "Wirrkopfes" teil ist wohl ein Brauner und wird von Dir persönlich angegriffen. Du
wolltest Dich doch verabschieden ?,sogar da wiedersprichst Du dir,Du Wirrkopf. Und Tschüß.
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