02.10.2010, 18:10 Uhr
Ein muslimischer Hassprediger soll zur Ermordung von Geert Wilders aufgerufen haben (Foto: dpa)
Ein prominenter Hassprediger hat radikale Muslime in Holland laut Zeitungsangaben aufgerufen, den niederländischen Islamgegner Geert Wilders zu enthaupten. Der Rechtspopulist habe Muslime und ihren Propheten beleidigt und müsse dafür sterben, erklärte der libanesisch-australische Islamfanatiker Feiz Muhammed nach einem Bericht der Zeitung "De Telegraaf".
Vor sechs Jahren hatte ein Muslimfanatiker den Filmregisseur Theo van Gogh in der Öffentlichkeit niedergeschossen und ihm dann die Kehle durchgeschnitten.
Die Zeitung stellte eine Tonaufzeichnung ins Internet, die angeblich bei einer abgeschirmten Internet-Konferenz mit niederländischen Anhängern Muhammeds mitgeschnitten wurde. Darauf ist ein englisch sprechender Mann zu hören, den die Zeitung als den Hassprediger identifizierte: "Wer unsere Lehre verspottet, über den Islam lacht und ihn erniedrigt, muss getötet werden, enthauptet ihn, hackt ihm seinen Kopf ab!" Wilders sagte, er sei geschockt und nehme den Mordaufruf ernst. Er stehe im Kontakt mit der niederländischen Anti-Terrorismus-Behörde NCTB.
Vom Geheimdienst AIVD, der laut "Telegraaf" ebenfalls über die Tonaufnahme verfügt, verlangte Wilders Auskunft, wieso er erst durch die Zeitung von dem Aufruf erfahre, ihn zu enthaupten. Der umstrittene Chef der Partei für Freiheit (PVV) wird schon seit Jahren rund um die Uhr von Personenschützern der Regierung bewacht.
Die Veröffentlichung des Tonbandes weckte in den Niederlanden Erinnerungen an die Ermordung des Filmregisseurs van Gogh. Der vehemente Islamkritiker war am 2. November 2004 in Amsterdam von einem jungen niederländischen Muslimfanatiker niedergeschossen worden, der seinem Opfer anschließend vor den Augen entsetzter Passanten die Kehle durchschnitt.
Wilders hatte 2008 Muslime in aller Welt verärgert, als er in seinem Internet-Video "Fitna" den Islam als Ideologie des Terrorismus darstellte. In Reden und Interviews setzte er den Koran mit Hitlers "Mein Kampf" gleich, nannte den Islam eine "faschistische Ideologie" und verunglimpfte dessen Propheten als "Barbaren, Massenmörder und Pädophilen". In einem australischen Fernsehinterview wiederholte er erst kürzlich seine scharfen Angriffe und verlangte erneut, die Einwanderung von Muslimen in den Westen zu stoppen.
Der Islamprediger Feiz Muhammed, der unter jungen radikalen Muslimen in vielen Ländern populär ist, hat immer wieder mit extremen Äußerungen für Aufsehen gesorgt, darunter mit beleidigenden Angriffen auf Juden. Frauen, die vergewaltigt werden, seien daran selbst schuld, wenn sie Miniröcke oder enge Jeans trügen, behauptete er. Über gezielte Aufrufe des Predigers zur Ermordung einzelner Islamgegner war jedoch bislang nichts bekannt geworden.
Quelle: dpa
Magentis schrieb:
am 3. September 2010 um 19:23:26
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Warum wirft man......
....diesen Hampelmann nicht einfach raus aus dem Land? Was im Kleinen mit der GEZ klappt, muss doch auch im Großen
mit einem Tritt in den Allerwertesten bei derartigen Idioten klappen und gehen.
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Ossi schrieb:
am 3. September 2010 um 19:19:19
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Hassprediger
Frau Merkel steht zur Integration von Islamischen Einwanderen. Was macht sie eigentlich so sicher, daß sich alle Leute
integrieren lassen? Der Westen wird sich noch wundern. Die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los.
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Justice schrieb:
am 3. September 2010 um 19:05:43
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IHassprediger
Es hat wohl sicher nichts mit Intoleranz zu tun, diese Drohungen und Äußerung aufs Schärfste zu verurteilen und Konsequenzen
zu fordern. Leider ist noch nicht in allen Köpfen angekommen, dass Gewalt noch nie zu einer Lösung und zu gegeseitigem Verständnis geführt hat. Mit etwas mehr Intellekt würde sich dieser Hassprediger mit seinen Kritikern an einen Tisch setzen und versuchen, seinen Standpunkt unter Akzeptanz der Meinung anderer klarzustellen und zu erklären.
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