15.07.2011, 07:33 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Nachterstedt (dpa) - Zwei Jahre nach dem Erdrutsch in Nachterstedt bleibt der Concordiasee für Touristen gefährlich. Laut einem Gutachten sei die Standsicherheit der Böschungen am ehemaligen Tagebauloch gefährdet, berichtet die «Mitteldeutsche Zeitung». Diese Einschätzungen gehen demnach auf Bohrungen zurück. Das Land und der Bergbausanierer LMBV wollten den See schon 2012 wieder für Wassersport oder zum Baden freigeben. Das Wirtschaftsministerium schloss das jetzt aus. Bei dem Unglück waren 2009 riesige Erdmengen abgerutscht. Drei Menschen starben, 42 mussten ihre Häuser verlassen.
Quelle: dpa
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