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Zehntausende bei Staatsbegräbnis
07.07.2009, 14:17 Uhr
Große Trauer herrschte bei den Angehörigen der Opfer des Zugunglücks bei der Feier in Viareggio (Foto: dpa)
Im italienischen Urlaubsort Viareggio hat am Dienstagvormittag das Staatsbegräbnis für 15 der 22 Toten des schweren Zugunglücks vor einer Woche begonnen. Die Trauerfeier im Stadion "Palazzetto dello Sport" wird zelebriert vom Erzbischof der Provinz Lucca, Italo Castellani. Auf dem Programm steht auch ein Auftritt des Sängers Andrea Bocelli. Er wird begleitet vom Orchester und dem Chor der Ortschaft.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa war das Stadion schon lange vor Beginn der Zeremonie überfüllt. Über den Rängen hing ein Spruchband mit der Aufschrift: "Engel im Himmel, die ihr dort oben wacht, macht, dass so etwas niemals wieder geschieht".
30.000 Menschen erwartet
Vor dem Gelände konnten die Menschen die Feier auf Riesenleinwänden verfolgen. Die Straßen ringsum waren für den Autoverkehr gesperrt. Vor dem Stadion hatten Helfer wegen der Hitze Stände aufgebaut, um Wasser an die Menschen zu verteilen. Die Polizei rechnete mit etwa 30.000 Besuchern.
Wegen einer gebrochenen Achse entgleiste der mit Flüssiggas beladene Zug (Foto: dpa)Waggon mit Flüssiggas explodierte
Sieben aus Marokko stammende Opfer waren bereits am Wochenende nach Marokko überführt und am Montag in Casablanca und Marrakesch beerdigt worden. In der Nacht zum vergangenen Dienstag war ein mit Flüssiggas beladener Waggon im Bahnhof von Viareggio wegen einer gebrochenen Achse entgleist und explodiert. Mehrere Häuser wurden dabei zerstört.
Quelle: dpa
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