04.07.2011, 14:39 Uhr
Als Böller flogen, löste die Polizei in Wuppertal eine Facebook-Party auf (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Eine Facebook-Straßenparty mit rund 800 Teilnehmern hat in Wuppertal einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. 41 junge Leute kamen vorübergehend in Polizeigewahrsam, gegen drei von ihnen erging Strafanzeige wegen Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Widerstands gegen die Staatsgewalt, sagte ein Polizeisprecher. Alle kamen wieder auf freien Fuß.
Die Polizei hatte die Feier am Freitagabend aufgelöst, nachdem aus der Menge Flaschen und Feuerwerkskörper geflogen waren. Sie setzte dabei rund 100 Beamte ein. Auch Polizisten seien angegriffen worden, sagte der Sprecher. Mindestens 14 Menschen wurden leicht verletzt, auch ein Polizist erlitt durch den Einsatz von Pfefferspray leichte Verletzungen.
Die Party hatte gegen 19.30 Uhr begonnen, der Einsatz der Polizei dauerte bis 4 Uhr am Samstagmorgen. Zur Teilnahme an der Party im Wuppertaler Ortsteil Ronsdorf war über das soziale Netzwerk Facebook aufgerufen worden. Rund 1500 Menschen hatten ihr Kommen zugesagt, in der Spitze hielten sich 800 Personen bei der Feier auf.
Solche Veranstaltungen haben in den vergangenen Wochen wiederholt für Einsätze der Polizei gesorgt. Anfang Juni hatte ein Mädchen in Hamburg auf Facebook seinen 16. Geburtstag gepostet und dabei aus Versehen massenweise fremde Leute zu ihrer Party eingeladen. Rund 1600 Feiernde zogen vor ihr Elternhaus, es gab Schlägereien, demolierte Autos, Verletzte und Festnahmen.
Die Stadt Aachen hatte vorsorglich eine für Freitagabend im dortigen Elisengarten geplante Feier verboten und den Zugang zu der Grünanlage gesperrt. Dennoch seien bis zu 500 Jugendliche gekommen, berichtete die Polizei. Sie seien aber relativ schnell wieder abgezogen. "Alles blieb friedlich, es gab keine Probleme", sagte ein Sprecher.
Quelle: dpa , dapd
mille schrieb:
am 19. Juni 2011 um 11:02:45
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"Wuppertal: Verletzte bei Facebook-Party"
@Xaver
ich wäre forsichtig mit solchen Äußerungen. Wir verlangen ja auch nicht, daß
alle Schützensvereinsmitglieder vorsorglich erschossen werden um Amokläufe aus diesem Personenkreis zu verhindern.
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GHG-gucken-horchen-greifen schrieb:
am 19. Juni 2011 um 09:48:09
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Partykrieg-zur Polizeiprovokation!
Nicht das ich die DDR wieder haben will, aber solchen Spuk wie
im Fußball und bei solchen
"Idioten-Partys" hätte die Polizei schnell
geändert!!
Da fuhren W50 vor, es sprangen Uniformierte in Helm und Knüppel
herunter, dann wurden sofort "Stör-Experten" an Händen und Füßen
gegriffen und mit dem Kopf zuerst auf die Ladefläche der LKW`s
befördert!
Dann fuhren die W50 weg!Es war Ruhe!!Ruhe!!
Die Personen auf der Ladefläche waren lange!!!weg!!
Erziehung pur!!Absolute Härte gegen die
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Realo schrieb:
am 18. Juni 2011 um 18:13:02
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Treffen
Was sind das nur für Hirnis. Der Begriff 'Freund' wird bei den Nutzern dieser 'sozialen' Netzwerken sowieso abadsurdum geführt.
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