Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Nachrichten > Deutschland > Gesellschaft >

Wulff und die BW Bank: Institut widerspricht Bundespräsident

...

BW Bank widerspricht Christian Wulff

06.01.2012, 10:46 Uhr

An der Finanzierung von Christian Wulffs Haus hat sich der Skandal erst entzündet (Quelle: dpa)

An der Finanzierung von Christian Wulffs Haus hat sich der Skandal erst entzündet (Quelle: dpa)

Die Ungereimtheiten im Fall Wulff nehmen kein Ende. In seinem TV-Interview hatte der Bundespräsident die umstrittene Finanzierung seines Privathauses beschrieben. Der Vorwurf: Der Kreditvertrag sei erst deutlich später zustande gekommen, als von ihm angegeben. Das bestritt Christian Wulff mit Nachdruck. Die BW Bank hat ihm nun widersprochen.

Der Bundespräsident hatte erklärt, dass der Vertrag mit einer mündlichen Vereinbarung zwischen ihm und der Bank bereits im November zustande gekommen sei. Wie die Bank der Zeitung "Die Welt" nun mitteilte, reicht eine mündliche Vereinbarung jedoch nicht aus. Auch Verbraucherschützer bestätigen diese Meinung.

Vertrag ist erst Ende Dezember eingegangen

"Ein Kreditvertrag mit Verbrauchern bedarf der Schriftform", heißt es in einer Antwort der Bank auf eine Anfrage der Zeitung. Einen schriftlichen Vertrag habe die Bank aber erst am 12. Dezember an Wulff geschickt, unterschrieben habe er den Kreditvertrag am 21. Dezember und damit rund eine Woche nach den ersten Medienberichten über seine Hausfinanzierung. Bei der Bank sei der unterschriebene Vertrag erst am 27. Dezember eingegangen.

Bundespräsident Christian Wulff hat die Bürger mit seinem Auftreten im Fernseh-Interview zur Kredit- und Medienaffäre zwar nicht überzeugt - eine Mehrheit will ihm aber eine zweite Chance geben.

Video
Mehrheit der Deutschen gibt Wulff zweite Chance

Eine Blitzumfrage der ARD hat ergeben, dass die Deutschen Wulff verzeihen können. Den Auftritt des Präsidenten finden sie aber trotzdem peinlich. zum Video

Die meisten Deutschen wollen zweite Chance für Wulff

Währenddessen haben in der Umfrage "ARD-Deutschlandtrend extra" 80 Prozent der Deutschen angegeben, das Interview in ARD und ZDF am Vortag gesehen oder sich über andere Medien darüber informiert zu haben. Von diesen Befragten fanden 61 Prozent den TV-Auftritt Wulffs eher nicht überzeugend, 30 Prozent fanden ihn überzeugend. Allerdings waren 60 Prozent der Ansicht, Wulff habe "jetzt eine zweite Chance verdient", 36 Prozent sahen dies anders.

56 Prozent sprachen sich in der ARD-Blitzumfrage dafür aus, dass Wulff im Amt bleiben sollte - neun Punkte mehr als am Mittwoch vor dem Interview. 41 Prozent waren am Donnerstag dafür, dass Wulff vom Amt des Bundespräsidenten zurücktreten sollte (Mittwoch: 50 Prozent).

Foto-Serie: Die Affären um Christian Wulff
6 Bilder von 29

Mehrheit findet Wulff peinlich

Wulff konnte im Vergleich zum Mittwoch auch in punkto Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit leicht zulegen, erzielt aber weiterhin schwache Werte. 37 Prozent der Deutschen halten Wulff aktuell für glaubwürdig (plus 10 im Vergleich zu Mittwoch). 56 Prozent finden ihn nicht glaubwürdig (minus 12). Dass Wulff ehrlich ist, glauben aktuell 31 Prozent der Deutschen (plus 9). 61 Prozent halten ihn für nicht ehrlich (minus 7). Eine Mehrheit der Deutschen von 57 Prozent gibt an, "das Verhalten des Bundespräsidenten peinlich zu finden". 40 Prozent sind nicht dieser Meinung.

Die Mehrheit der Deutschen (57 Prozent) hat "den Eindruck, die Medien wollen Wulff fertig machen". 37 Prozent sind anderer Ansicht. Bei der Frage, ob dieser Bundespräsident Ende des Jahres noch im Amt sein wird, sind die Deutschen gespalten: 45 Prozent glauben dies, 49 Prozent hingegen nicht.

Video
Bundespräsident wird im Internet zur Lachnummer

Im Netz wird Christian Wulff mit Spott und Häme überzogen. Die Meinungen in der Bevölkerung gehen darüber auseinander. zum Video


Anzeige

Quelle: t-online.de , dpa

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Wulff und die BW Bank: Institut widerspricht Bundespräsident" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Wulff und die BW Bank: Institut widerspricht Bundespräsident" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (703)

zum Forum

Thema: "Wulff und die BW Bank: Institut widerspricht Bundespräsident"

Angra schrieb: am 6. Januar 2012 um 21:04:19
(3) (9) Wulff
Wir sollten uns alle ein Bsp. an unseren Ausländern nehmen. Der „ZRat d. Juden, wie auch der der Muslime, messen ihren in
negativste Kritik geratenen Präs. Wulf Kleber, ausschließlich an seinen, bis jetzt für sie nur guten zuteilgewordenen Initiativen.
mehr Kommentar melden

wulle schrieb: am 6. Januar 2012 um 20:45:35
(14) (5) wulff
Die FDJ-Sekretärin hat doch immer noch volles Vertrauen zum BP. Aus ehemals Werwolf wurde jetzt Merwulff. Weg mit Beiden !!! Als BP
könnte D ja auch einem Kaiser oder König Amt und Würden verleihen. Nachkommen gibt es ja genug!
mehr Kommentar melden

Ralf Koppenroth schrieb: am 6. Januar 2012 um 20:38:34
(11) (29) "Blöd" ähhh "Bild"
Ich denke unser Herr Wulff wird schon seinen Grund gehabt haben, wenn er diesen Herrn
"BILDZEITUNG" mal in den Senkel gestellt hat. Ich kann mir wahrhaftig vorstellen wozu der Herr "BILDZEITUNG" in der Lage ist um mehr Leser, d.h. mehr Umsatz zu bekommen. Herr Wulff, lassen Sie sich nicht unter kriegen. Sie haben sich nichts aber auch gar nichts vor zu werfen. Ich hätte unter gewissen Umständen mit 100%iger Sicherheit genauso reagiert. Dieses Gespräch geht wohl wirklich niemanden
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

UMFRAGE

Hat Christian Wulff eine zweite Chance verdient?

Anzeige
Video
Politikerin posiert nackt auf Wahlplakat

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video

Augenblicke
Fotos des Tages
Eine Frau versucht bei den "Redneck Games" in Dublin, einen Schweinefuß mit dem Mund zu fischen. (Quelle: dpa\Erik S. Lesser)

Tierischer Tauchgang. Was sucht diese Frau? mehr

Aus dem All
Satellitenbild der Woche

Wie Außerirdische die Erde sehen würden. zur Foto-Serie

Restposten-Verkauf
Frühlings Lieblinge: Frisch aus der neuen Kollektion bei neckermann.de

Lagerräumung mit bis zu 80% Rabatt.
von neckermann.de

Sexy Jeans-Röcke
Trend-Styles von Esprit

Der Trend im Sommer: jetzt in angesagten Waschungen. mehr


© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige