20.01.2012, 11:15 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Zum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz hat Bundespräsident Christian Wulff "Scham und Zorn" über die Mordserie des Zwickauer Neonazi-Trios geäußert.
Alle - einschließlich der Polizei und der Sicherheitsbehörden - hätten es nicht für möglich halten wollen, dass es so etwas in Deutschland heute noch gebe.
Auch er habe frühe Warnungen vor rechtsextremistischer Gewalt zunächst für übertrieben gehalten, sagte Wulff bei einer Gedenkstunde im Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin. "Wir werden alles tun, damit Terror und mörderischer Hass auf Fremde und Fremdes in Deutschland nie mehr Platz haben."
Am 20. Januar 1942 waren in der Villa am Wannsee 15 hochrangige NS-Funktionäre zusammengekommen, um die Behörden und Ministerien auf die systematische Vernichtung der europäischen Juden einzuschwören. Der "Judenreferent" Adolf Eichmann hielt die wichtigsten Entscheidungen in einem Protokoll fest.
"Dieser Ort und der Name Wannsee ist zum Symbol geworden für die bürokratisch organisierte Unterscheidung von lebenswertem und lebensunwertem Leben, für die staatlich organisierte Vernichtung", sagte Wulf. Der Antisemitismus des NS-Staates sei genährt und gestützt worden vom Antisemitismus in der Gesellschaft. Deshalb sei es eine nationale Aufgabe, die Erinnerung an die Judenvernichtung wachzuhalten. "Wir dürfen nicht vergessen, dass dieses Unglaubliche und Unvorstellbare wirklich geschehen ist."
Der Bundespräsident sicherte den Juden in aller Welt bei Gefahr und Verfolgung die Verbundenheit Deutschlands zu. Zugleich betonte er: "Deutschland steht unverbrüchlich an der Seite Israels."
An der Gedenkfeier nahm auch der israelische Minister Yossi Peled teil. Peled hatte als Kind die deutsche Besatzung in Belgien unter falscher Identität überlebt. Von seiner Familie überlebte nur seine Mutter den Holocaust im Konzentrationslager Auschwitz. Bei der Gedenkfeier trug Peled für seinen ermordeten Vater das jüdische Totengebet "Kaddisch" vor.
Quelle: dpa
Kurt schrieb:
am 20. Januar 2012 um 15:46:00
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bedauern
Noch niemals habe ich ein Wort des Bedauerns oder der Schande durch die Anglo-Amerikaner vernommen. Die Anglo-Amerikanischen
Bomberangriffe auf Städte und Wohngebiete haben bis 1945 millionen Zivilisten das Leben gekostet, aber bedauert wird dieses Unrecht nicht.
Aber, solange Wulf und Merkel bedauern, ist ja allen Genüge getan.
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History schrieb:
am 20. Januar 2012 um 13:50:06
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Wannsee
70 Jahre, nachdem 15 Verbrecher in Berlin-Zehlendorf die letzten Details
für den Holocaust verabredeten, muß derer gedacht werden,
die durch
die Nazis vernichtet worden sind. Die deutsche Schuld wird von niemandem
bestritten. Es waren Verbrecher, ähnlich den Portugiesen, Spaniern, Russen,
Amerikanern, der kath Kirche, etc. welche zig Millonen Menschenleben
vernichteten. Kaltes Machtstreben einiger Weniger wird auch zukünftig
Menschenleben vernichten. Dies sollte heute auch bedacht werden!!
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bubbes schrieb:
am 20. Januar 2012 um 13:36:30
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Hermann
so,sehen es mittlerweile viele, denn ich habe nichts damit zutun,werde diesen schluden gedenken auch nicht anziehen, denn nur wir
machen einen kult daraus und wer frei von schuld sei,,,der werfe oder wie heißt es doch und was hat sich von da an verändert? wir haben seit 1945 keinen krieg mehr angefangen und diese gingen munter weiter seit 1947 bomben die lieben egal wer ob amis ,belgien ,niederlande ,einfach alle und schämt sich einer von denen??
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