16.02.2012, 13:33 Uhr
Für Bundespräsident Christian Wulff droht die Affäre um Kredite, Urlaube und Sponsoren womöglich auch zu einem finanziellen Problem zu werden. Nach Informationen der "Rheinischen Post" wird unter Experten darüber spekuliert, dass Wulff mit seinem Rechtsbeistand ein Tageshonorar von rund 4000 Euro vereinbart haben könnte.
"Eine solche Summe halte ich nicht für völlig unwahrscheinlich", sagte der Vizepräsident des Deutschen Anwaltsvereins, der Honorarfachmann Herbert Schons, dem Blatt.
Ein solcher Betrag komme "naturgemäß" infrage, weil sich Wulff mit Gernot Lehr einen Anwalt aus einer "Kanzlei ersten Ranges" gesichert habe. Er könne das gut einschätzen, weil er "Vergütungsvereinbarungen unterschiedlichster Natur in Händen" halte, erläuterte Schons. Falls sich zeitweise mehrere Anwälte aus Lehrs Kanzlei mit dem Fall beschäftigten, könnten die Kosten sogar darüber liegen.
Der aktuelle Durchschnittswert der Stundensätze von Anwälten in Deutschland liege bei 181 Euro. Bei hochrangigen Kanzleien seien Stundensätze von 400 bis 700 Euro aber nichts Ungewöhnliches.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, sieht nach den Enthüllungen über das Verhalten von Bundespräsident Christian Wulff dessen Autorität erschüttert. "In vielen Dienststellen hängt die Karikatur, die ein Schaf mit dem Kopf des Bundespräsidenten zeigt", sagte Witthaut der "Passauer Neuen Presse". Das Bild zeige einen "Wulff im Schafspelz".
"Eine Rede des Bundespräsidenten vor Polizisten über das Thema Recht, Gesetz und den Rechtsstaat wäre zur Zeit nicht denkbar", sagte Witthaut. "Es könnte sein, dass da der eine oder andere den Raum verlassen oder gleich wegbleiben würde." Gegen einen einfachen Beamten wäre "längst ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden", sagte der GdP-Chef. Es überrasche, dass sich die Prüfung der Staatsanwaltschaft "so in die Länge zieht".
Quelle: AFP , dapd
Reinhard M. aus GE-Erle schrieb:
am 16. Februar 2012 um 21:37:43
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BIN SEEEEHR GESPANNT DARAUF.....
....ob im Internet-Zeitalter im "Fall Wulff" genauso od.i. ähnlicher Weise das Recht
"gebeugt" u.d. ganze Fall einfach von der Justiz "ausgesessen" wird wie der unsäglich peinliche und hochkriminelle Spendenskandal der CDU i.d. 80er u. 90er Jahren. Alles ist fein säuberlich im bekannten www-lexikon nachzulesen aber dank des allgemeinen Desinteresses der Bevölkerung längst verjährt, vergessen und wohl auch vergeben,...LEIDER !! Bundesliga, F1, DSDS u.d.ganze Mist sc
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rosalia schrieb:
am 16. Februar 2012 um 21:26:31
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wulff
ich habe bei hart aber fair wulffs härtesten verteidiger,herrn hintze beobachtet,und mich gefragt:ist der schwul auf wulff,oder hat
der nur eine meise unterm pony?
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ElkeB. schrieb:
am 16. Februar 2012 um 21:21:33
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Denke auch, daß letztendlich die Verfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt werden,
aber es ist immerhin befriedigend, daß wir es jetzt
schwarz auf weiß vorliegen haben, daß ein "Anfangsverdacht" besteht! Denn der wurde bisher ja auch immer verneint, was einen ja wahrlich aufregen konnte! Ich bin auch anderer Ansicht als der Schreiber des Artikels: CW ist nicht erst "nicht mehr zu halten", wenn er angeklagt wird, schon dieser Antrag auf "Aufhebung der Immunität" ist für das internationale Ansehen eines BP's doch das Allerletzte!
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