15.02.2012, 17:04 Uhr
Spiegelglatte Straßen und starker Schneefall: Das Winterwetter führt zu vielen Unfällen auf Deutschlands Straßen. (Quelle: dpa)
München/Chemnitz (dpa) - Blitzeis und Flugausfälle: Der Winter hat in vielen Teilen Deutschlands am Mittwoch nochmal aufgedreht. In Bayern behinderte starker Schneefall den Verkehr, Eisglätte führte zu zahllosen Unfällen.
Am Münchner Flughafen wurden bis zum Mittag 120 Flüge gestrichen. Auch auf Ostdeutschlands Straßen krachte es häufig. Doch zumeist hatten sich die Autofahrer nach Angaben der Polizei auf den rutschigen Untergrund eingestellt.
In Sachsen geriet ein polnischer Reisebus auf der A 4 kurz vor Hainichen aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern und prallte gegen einen Brückenpfeiler. Wie ein Polizeisprecher in Chemnitz sagte, kam dabei ein 61 Jahre alter Fahrgast ums Leben. Sechs weitere wurden leicht verletzt und mussten behandelt werden.
Ob Glätte zu dem Unfall geführt hat, konnte die Polizei nicht sagen. Allerdings herrschten zum Zeitpunkt des Unfalls winterliche Bedingungen mit Schnee, Regen und Blitzeis. In Brandenburg zählte die Polizei bis zum Morgen 103 Unfälle, davon seien 25 eindeutig auf Glätte zurückzuführen. Auch auf den spiegelglatten Straßen in Berlin gab es laut Feuerwehr eine Häufung von Sturzverletzungen.
Auf dem Münchner Flughafen wurden bis zum Mittag 120 Starts und Landungen gestrichen. Tausende Passagiere seien betroffen, sagte ein Sprecher. Die Pisten schneiten immer wieder zu und mussten geräumt und die Maschinen enteist werden.
Besonders angespannt war die Verkehrslage in Niederbayern, am Alpenrand und im Allgäu. Streckenweise gab es meterhohe Schneeverwehungen, einige Straßen waren nicht mehr befahrbar. In Moosthenning im Landkreis Dingolfing-Landau landete ein Schulbus mit 20 Kindern im Straßengraben - verletzt wurde niemand.
Derweil wird der Mittellandkanal trotz steigender Temperaturen frühestens zum Wochenende wieder befahrbar sein. "Die sechs Eisbrecher kommen nur sehr langsam voran", sagte ein Sprecher der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte in Hannover. Die Binnenschifffahrt im Nordwesten Niedersachsens kommt dagegen langsam wieder in Fahrt.
Quelle: dpa
K.A. schrieb:
am 15. Februar 2012 um 19:11:42
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Blitzeis
So ein ,,Blitzeis"wird reichlich vorher in den Wetterberichten angekündigt auch bei vielen Autoaußentemperaturanzeigen durch
blinken zur Vorsicht ermahnt.Wirklich Bitzbrennzelig wird es,wenn man aus der ,,Sonnen-Fahrbahn"in die,,Schatten-Fahrbahn" oder auf ein Teilstück, meißt am Hügel oder Senke mit Schneeverwehung geräht.
Drum der Jahrezeit bedingt besonders auf der Winter-Hut sein,und viel Gück K.A.
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