10.03.2010, 07:31 Uhr | dpa, apn
Winter in Deutschland: Neuer Schnee hat verbreitet den Verkehr in Deutschland massiv behindert und zu Unfällen geführt (Fotos: dpa)
Ein neuer Wintereinbruch mit heftigen Schneefällen hat weite Teile Deutschlands in ein Verkehrschaos gestürzt. In der Nacht zum Samstag ging auf vielen Autobahnen gar nichts mehr. Lastwagen standen quer, Autos rutschten ineinander, auf zahlreichen Flughäfen kam es zu Verspätungen.
In Niedersachsen starb ein 26 Jahre alter Autofahrer, nachdem er von der Straße abgekommen und aus seinem Wagen geschleudert worden war.
Auf der Autobahn A4 kam es am Freitagabend bei dichtem Schneetreiben zwischen Dresden und Chemnitz zu zwei Massenkarambolagen. Die Autobahn war rund zehn Stunden abschnittsweise gesperrt. Am Dreieck Dresden Richtung Chemnitz fuhren 29 Autos und sieben Laster ineinander. Dort gab es 19 Verletzte, mindestens ein Mensch wurde schwer verletzt.
Aus Richtung Chemnitz krachte es vor der Abfahrt Wilsdruff. 37 Fahrzeuge stießen zusammen; elf davon waren Lastwagen. Einer hatte gefährliche Reinigungsmittel geladen, die Ladung blieb glücklicherweise unversehrt. Laut Polizei gab es bei diesem Unfall fünf Verletzte.
Auch in Halle in Westfalen sorgte Schneegestöber für eine Massenkarambolage, bei der 14 Wagen ineinander prallten. Hinter einer Bergkuppe war ein Autofahrer wegen der schlechten Sicht gegen die Leitplanke gefahren, teilte die Polizei mit. Nachkommende Autos fuhren in den Wagen, darunter auch zwei Rettungswagen und das Einsatzfahrzeug eines Notarztes, die zu der Unfallstelle gerufen worden waren. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 200.000 Euro.
Bei Würzburg wurde ein Lastwagenfahrer schwer verletzt, als er auf einer Mainbrücke von der Fahrbahn abkam und mit seinem Fahrzeug acht bis zehn Meter in die Tiefe stürzte und am Ufer aufschlug. Die A70 bei Kulmbach war in Richtung Bayreuth stundenlang gesperrt, nachdem drei schwere Sattelzüge ineinandergerutscht waren. Auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg standen nach Polizeiangaben zwischen Würzburg/Kist und Rohrbrunn die Autos zeitweise bis zu 35 Kilometer im Stau.
Auch im Norden brachte eine dichte Schneedecke den Verkehr zum Stocken - und die Autofahrer in Rutschen. Die Polizei in Hamburg zählte bis Samstagmorgen 130 Verkehrsunfälle. Im Norden Schleswig-Holsteins krachte es in der Nacht mindestens 30 Mal. Ein Polizeisprecher sagte, in Schleswig-Holstein seien drei Menschen bei einem Unfall schwer verletzt worden.
Im Harz freuten sich indes der Tourismusverband über beste Wintersportbedingungen. Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee bescherte der Wintereinbruch dem Oberharz. Dort wurde am Samstagmorgen eine Gesamtschneehöhe von 140 Zentimetern gemessen.
Und es kann noch mehr werden: Für das Wochenende sagen die Meteorologen in vielen Regionen weitere Schneefälle und eisige Temperaturen voraus. Über Mitteldeutschland, in der Südhälfte sowie in Sachsen und Thüringen kann es am Samstag gebietsweise leicht bis kräftig schneien. Zudem weht verbreitet ein kräftiger Wind mit stürmischen Böen, der den Schnee zu Wehen auftürmen kann. Auch am Sonntag bleibt es eisig, im äußersten Süden kann es erneut schneien.
dpa, apn
Tommy schrieb:
am 6. März 2010 um 17:54:32
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Wernerschrieb
Stimmt so nicht ganz !!
Es gibt nämlich auch PKW-Fahrer, die solche Sachen ganz ähnlich handhaben !!!
Man sollte die Kirche
ganz einfach mal im Dorf lassen !!
Schöne Grüße aus Straubenhardt !
Tommy
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Lehmann schrieb:
am 6. März 2010 um 16:26:25
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Winter
Wer gewarnt wurde und trotzdem noch rast und sich nicht dem Wetter anpaßt, ist selber schuld.
Ich habe nichts gegen Winter, Schnee
und saubere Luft. Ich gehe dann eben zu Fuß oder fahre Bahn.
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Martin schrieb:
am 6. März 2010 um 15:57:42
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Winterchaos
Fahre seit 40 ! Jahren einen Oldtimer BJ 1962, 180 km/h Spitze, im Sommer wie im Winter, bei jedem Wetter, nahezu täglich
!
Schlussfolgerung:
Je nach Wetterlage angepasste/s Geschwindigkeit / Fahrverhalten, sonst hilft auch kein ESP .. ABS !
Abstand ! ! ! zum / zur Vordermann / -frau !
Winterreifen von E Oktober bis E März !
Winterausrüstung an Bord (Scheeketten /-besen, Eiskratzer etc.)
Bodenfreiheit >>> 12cm ! Bei 8-10cm = Schneepflug, Aufhocken,Schlittenfahrt, da helfen auch keine Ketten
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