23.09.2010, 15:26 Uhr
Der Amokläufer von Winnenden: Tim K. (2. v. links) bei einem Tischtennis -Turnier auf dem Siegertreppchen(Foto: ddp)
Der Amokläufer von Winnenden, Tim K., ist nach Recherchen der Polizei an seiner Schule kein Mobbing-Opfer gewesen. "Der Tim wurde geärgert wie andere Schüler auch", sagte der ermittelnde Beamte der Polizeidirektion Waiblingen, Thomas Neumann, vor dem Landgericht Stuttgart.
Von Schülern und Lehrern sei der 17-Jährige übereinstimmend als unauffällig, eher passiv, zurückgezogen sowie als ein
mittelmäßig bis schlechter Schüler beschrieben worden.
Tim K. sei häufig versetzungsgefährdet gewesen und habe Nachhilfeunterricht bekommen. Einer Nachhilfelehrerin habe der Jugendliche erzählt, er habe Versagensängste, fühle sich von Lehrern ignoriert und nicht ernst genommen. "Tim K. hatte Schwierigkeiten, auf Menschen zuzugehen", zitierte Neumann aus den Ermittlungsakten eine Nachhilfelehrerin.
Der Vater des Amokläufers muss sich seit vergangener Woche wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz vor dem Gericht verantworten. Der 51-jährige Jörg K. wird beschuldigt, die Tatwaffe rechtswidrig im unverschlossenen Schlafzimmerschrank aufbewahrt zu haben. Der 17 Jahre alte Sohn des Angeklagten hatte am 11. März 2009 an der Albertville-Realschule in Winnenden und auf seiner Flucht 15 Menschen und sich selbst getötet.
Die Angehörigen der Opfer hoffen auf eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung. Es sind derzeit 41 Nebenkläger zugelassen.
Quelle: dpa
fritzjakob schrieb:
am 23. September 2010 um 19:04:23
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Amok Winnenden
Selbst wenn der Tim K. gemobbt wurde, da kann sich doch kein solcher Hass aufstauen um 15 Menschen umzubringen.
Ich wurde
früher auch geärgert. Das Milieu in der Familie hat da auch reingespielt.
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Mauli schrieb:
am 23. September 2010 um 19:01:36
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@Hubertus
Aber im Wald hat Hubertus die Waffe und die Munition nicht im Tresor.Er läuft mit schußbereiter Waffe und Munition herum. Warum
dieses Privileg?. Sind Jäger per se bessere Menschen.? Auch die Amokläuferin von Lörrach hatte einen ehrenwerten Beruf. Sie war sogar ein Organ der Rechtspflege(Anwältin)Also wem darf man vertrauen? Also keine Waffen in Privathand. Auch nicht fürJäger. Der Wildbestand wird ohnehin durch den Strassenverkehr reduziert. Kein Töten aus Spass
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Panzercop schrieb:
am 23. September 2010 um 18:51:22
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Und wenn schon
Wenn Mobbing nun eine Entschuldigung für Mord ist, dann kann man es auch gleich zu den Umständen zählen die einen ohen
Strafe davon kommen lassen in unserem Wehrlosstaat. Dann kann sich auch gleich jeder nen Bunker als Haus bauen und mit dem Panzer zur Arbeit fahren, denn wenn sowas nun auch noch als mildernde Umstände durchgeht sind wir bald da wo keiner hinwill: Mord und Todschlag und keienr wird mehr bestraft. Der einzige der bald noch leidet ist der Unbescholtene ohne mildende Umstände
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