
26.04.2011, 12:27 Uhr
In Guantánamo saßen laut Wikileaks Unschuldige über Jahre in Haft (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat geheime Dokumente des US-Militärs über mehr als 700 Gefangene im Lager Guantánamo veröffentlicht. Daraus gehe hervor, dass in dem US-Lager in Kuba Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung gewesen seien, berichtet die spanische Zeitung "El País" am Montag.
160 Verdächtige seien zum Teil mehrere Jahre lang gefangen gehalten worden, obwohl sie mit dem Terrornetz Al-Kaida nichts zu tun gehabt hätten und von den US-Militärs als "ungefährlich" eingestuft worden seien. In Guantánamo seien neben mutmaßlichen gefährlichen Terroristen auch geisteskranke, altersschwache und völlig unschuldige Menschen inhaftiert worden.
Das Lager habe dem amerikanischen Militär in erster Linie dazu gedient, von den Gefangenen Informationen zu erhalten. Über die Verhörmethoden werden nach Angaben von "El País" in den Unterlagen keine Angaben gemacht.
143 Verdächtige seien mehr als neun Jahre in dem Lager gefangen gehalten worden. Derzeit seien in Guantánamo noch 172 Menschen inhaftiert. US-Präsident Barack Obama hatte das Lager eigentlich schließen wollen, dieses Versprechen aber nicht eingelöst. Die Inhaftierungen seien völlig willkürlich gewesen, berichtete "El País".
Geheime Dokumente auf der Enthüllungsplattform zeichnen ein Bild der Insassen und ihrer Behandlung. zum Video
Das Madrider Blatt war eines von mehreren Zeitungen, dem die Unterlagen von Wikileaks zugespielt wurden. Danach war unter den Gefangenen in dem Lager auch ein 89-Jähriger, der unter Altersschwachsinn und schweren Depressionen litt. Ein Afghane sei in seiner Heimat auf der Suche nach seinem Sohn in die Hände von US-Militärs geraten und nach Guantánamo gebracht worden.
Quelle: dpa
Deutscher Papst schrieb:
am 25. April 2011 um 17:41:13
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Oh Herr,
siehe gnädig auf das Völkchen der machthungrigen Amis hin und vergib Ihnen ihre Schuld, denn Sie wissen immer noch nicht, was Sie
tun. Gebe Ihnen die Intelligenz, das Bessere von dem Guten zu erkennen. Bestrafe diesesmal in der Hurrikansaison die richtigen, damit die Überlebenden sich zu dir bekennen. Amen.
Wie alt ist denn der Kulturstaat USA?
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MWK schrieb:
am 25. April 2011 um 16:51:31
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Unrechtsstaat USA
Eine Bestätigung dessen, was ohnehin schon bekannt ist: gerade die, die sich immer wieder als Weltpolizei und
Weltverbesserer aufspielen und dem Rest der Welt vorschreiben wollen, wie er zu leben hat, halten sich an keinerlei Regeln; aber das müssen die gottgleichen Amis ja auch nicht, die haben ja Sonderrechte auf dieser Welt. Und Obama ist auch nicht viel besser als seine Vorgänger: große Klappe mit Haufen von Versprechungen und nichts dahinter. Und dann wundern die sich über 9/11.
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Beigeschmack schrieb:
am 25. April 2011 um 16:49:45
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WikiLeaks
Die Macher von WikiLeaks haben sich so toll angestellt, daß ihrem Informanten Manning die Todesstrafe droht. Geld ist
halt ein blutiges Geschäft.
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