13.12.2010, 12:23 Uhr
Kenias Ministerpräsident Odinga ist ernstlich verstimmt (Foto: Reuters)
Bilaterale Krise wegen Wikileaks: Nach der Veröffentlichung der US-Diplomatenberichte will die kenianische Regierung die Abberufung des US-Botschafters erreichen. Michael Ranneberger hatte über die Zustände in dem ostafrikanischen Land nach Washington berichtet und Kenia unter anderem als "blühenden Sumpf der Korruption" bezeichnet und von einer "großen Koalition der Straffreiheit" gesprochen.
Das Verhalten des Diplomaten soll auf einer außerordentlichen Kabinettssitzung in Nairobi diskutiert werden, berichtete die Zeitung "The Standard". "In unserem Land führt sich jemand auf, als sei er Gouverneur", hatte Ministerpräsident Raila Odinga am Sonntag, dem kenianischen Unabhängigkeitstag, kritisiert. "Der letzte Gouverneur hat Kenia 1964 verlassen und alle, die hier dienen, sollten wissen, dass es eine Regierung des kenianischen Volkes gibt." Präsident Mwai Kibaki warf ausländischen Mächten vor, die kenianische Führung destabilisieren zu wollen. "Sie können uns nicht bedrohen. Wir kümmern uns selbst um unsere Angelegenheiten", betonte Kibaki.
Quelle: dpa
carlos schrieb:
am 13. Dezember 2010 um 21:25:06
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wer kenia
mal abseits der turipfade bereist oder länger dort lebt wird dem botschafter recht geben. wer in europa, hier russlaand unterwegs
ist erlebt das gleiche. warum also aufregen herr präsident, politiker und beamter stopfen sich halt überall die taschen voll so gut es geht. nur die art, wie, ist der unterschied.
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Chrissie schrieb:
am 13. Dezember 2010 um 20:03:21
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Normal in Afrika!
ALLE Afrikanischen Staaten kämpfen mit massiver Korruption. Da braucht sich kein Staat etwas zu beschönigen!
Wie zum
Beispiel ein Flussdelta in Nigeria, wo seit Jahrzehnten defekte Ölversiegelungen Leck sind und die gesamte Gegend verseucht haben. Die Wasserschutzpolizei fährt dort regelmäßig Patroullien - nur um nix gesehen zu haben und das passende Schweigegeld zu kassieren!
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Michael schrieb:
am 13. Dezember 2010 um 18:40:06
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Kenianer sauer auf US-Botschafter
Man kann nur sagen: Getroffene Hunde bellen ! Das diese Länder korrupt
sind, ist doch ein offenes
Geheimniss und nichts neues. Diese zerfleischen
sich eher noch in langen Bürgerkriegen, weil man an die Futtertröge der
Macht will ! Hier wird sich so schnell nichts ändern.
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