03.08.2011, 09:10 Uhr | Von Alexander Graßhoff
Kluge Köpfe können sich auch mal irren (Fotos: dpa/imago)
"Die Rente ist sicher", behauptete der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm 1997 und erntete im Bundestag wie bundesweit nur Spott. Während wohl die wenigsten Deutschen die Aussage unterschreiben würden, bleibt Blüm noch heute dabei. Ob es sich um eine Fehlprognose handelt, wird sich erst in ein paar Jahren zeigen. Doch zumindest lässt sich sagen, dass sich der Politiker ziemlich weit aus dem Fenster lehnte. Die früheren Aussagen anderer Promis können dagegen als ganz und gar falsch bezeichnet werden. Eine Auswahl der größten Fehlprognosen.
Autor Jürgen Brater hat solch gewagte Prognosen in seinem Buch "Keine Ahnung, aber davon viel" bloßgestellt. Albert Einstein, Gerhard Schröder oder Gottlieb Daimler. Selbst den hellsten Köpfen unterliefen in der Vergangenheit grobe Fehleinschätzungen.
"Nach vierzig Jahren Bundesrepublik sollte man eine neue Generation in Deutschland nicht über die Chancen einer Wiedervereinigung belügen. Es gibt sie nicht!“ Das sagte kein geringerer als der spätere Kanzler Gerhard Schröder. Nun ja, die Mauer ist schon eine Weile gefallen und die Deutschen sind wiedervereinigt. Eine grobe Fehleinschätzung des werten Politikers also. Besonders erschreckend ist aber, dass Schröder diese Aussage 1989 traf - im Jahr des Mauerfalls.
"Es gibt nicht das geringste Anzeichen, dass wir jemals Atomenergie entwickeln können", sagte Albert Einstein 1932. Der geniale Physiker musste zusehen, wie nur acht Jahre später Otto Hahn und Fritz Straßmann einen Atomkern spalteten - der Beginn der Atomenergie und leider auch der Atombombe.
"Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt", sagte Thomas J. Watson. Das war bereits 1943, man könnte Watson diese Aussage also eventuell verzeihen. Doch als Präsident des Konzerns IBM hätte er es vielleicht besser wissen können. Mit fünf Computern hätte IBM sicher nicht so viel Geld verdient.
Bleiben wir in der Welt der Technik. Ähnlich absurd wie die Aussage des IBM-Chefs klingt heute der Satz des Ingenieurs Gottlieb Daimler von 1901. "Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten - allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren." Seine mit Carl Benz später gegründete Daimler-Benz AG verkaufte dann aber doch den einen oder anderen Wagen mehr - auch ohne Chauffeur. Eine Million Autos waren allein in Deutschland schon bis 1952 verkauft worden.
Ansonsten können es die Promis - sofern noch am Leben - ja einfach mit dem ehemaligen Kanzler Konrad Adenauer halten: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern." Der Satz passt als Ausrede immer.
Quelle: t-online.de , agr
Heinzi schrieb:
am 3. August 2011 um 13:25:55
(2)
(1)
Frage
Sind Wissenschaftler klug, die ihre Forschungsergebnisse veröffentlichen. Einstein hat mit seiner Atomtheorie die Atomforschung zu
"Ungunsten" der Menschheit eröffnet.
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de Möller schrieb:
am 3. August 2011 um 13:23:34
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(2)
Rente ist sicher
Das die Rente sicher sei,sagte Blüm schon 1986,wenn Politiker schon sagen,dass etwas sicher sei,dann ist es das wohl nicht...
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Lupos schrieb:
am 3. August 2011 um 13:06:42
(11)
(3)
Wiedervereinung
Kohl war doch die größte Pfeife , der hat sich das nur angenommen um gut da zu stehen. Bis sich seine Frau das leben nahm,
wegen Vereinsamung. Das wird die Wahrheit sein.
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