03.09.2010, 16:29 Uhr
Vielflieger Guido Westerwelle saß nach einer Panne in Malta fest (Archivfoto: dpa)
Wegen eines Defekts an der Regierungsmaschine musste Außenminister Guido Westerwelle seinen Antrittsbesuch in Malta unfreiwillig verlängern. An dem Flieger, einem erst wenige Monate alten Airbus A-319, ließ sich unmittelbar vor dem für 12.30 Uhr geplanten Abflug eine Ladeklappe nicht ordnungsgemäß schließen.
Ein Ersatzteil war auf der Insel nicht aufzutreiben, sodass die Flugbereitschaft eine Ersatzmaschine aus Berlin einfliegen ließ.
Damit verzögerte sich die Rückkehr um mindestens acht Stunden. Am Nachmittag war von einem Eintreffen in Berlin gegen Mitternacht die Rede. Westerwelles ursprünglich geplante Teilnahme am Abendessen des Bundespräsidenten für den neuen polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski fiel damit aus.
Da es sich bei der Ersatzmaschine um einen kleineren Jet des Typs Challenger handeln sollte, wurde ein Teil der Delegation auf Linienflüge verteilt. Der neue Airbus der Flugbereitschaft hatte bereits vor wenigen Wochen in der moldawischen Hauptstadt Chisinau eine Panne. Damals war es jedoch gelungen, das erforderliche Ersatzteil vor Ort zu beschaffen.
Immer wieder kommt es zu Pannen mit Regierungsfliegern. Eine Maschine von Bundeskanzlerin Angela Merkel musste während der Reise zu den deutsch-russischen Konsultationen in Jekaterinburg vor dem Weiterflug nach China ausgetauscht werden. Die Kanzlerin konnte mit einem zweiten Flugzeug ihre Reise fortsetzen. Der Defekt an der Maschine, die die Kanzlerin ursprünglich nach China bringen sollte, stellte sich nach Angaben eines Regierungssprechers aber als nicht schwerwiegend heraus, sodass diese Maschine schließlich die Heimreise antreten konnte. Zuletzt kam Kanzlerin Angela Merkel im Frühjahr 2009 zu spät zu einem EU-Gipfel, weil eine Challenger wegen eines Triebwerkschadens in Hannover zwischenlanden musste.
Quelle: dpa , dapd
P schrieb:
am 3. September 2010 um 19:52:21
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Westerwelle
Lasst ihn da, ist besser so...
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Ulli schrieb:
am 3. September 2010 um 19:50:55
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kein Abendessen
das tut mir aber leid, daß er heute beim Bundespräsidenten nichts zu Essen bekommt. Wäre morgen Bundestagssitzung, hätte
er bestimmt keine Ersatzmaschine kommen lassen.
Von mir aus kann er ruhig auf Malta bleiben. Ich vermisse ihn und seine Sprüche hier nicht.
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Bernd schrieb:
am 3. September 2010 um 19:48:59
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Westerwelle sitz auf Malta fest
Soll er doch für immer dort festsitzen
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