22.04.2011, 20:33 Uhr
Guido Westerwelle: "Borniertester Außenminister seit von Ribbentrop"? (Foto: dapd)
Der renommierte Politologe Christian Hacke hat Außenminister Guido Westerwelle zum Rücktritt aufgefordert. "Westerwelle muss weg, weil er die deutschen Interessen nicht mehr angemessen vertreten kann. Und weil man sich für ihn mitschämen muss", sagte der Politologe, der jahrelang das Seminar für Politische Wissenschaften der Universität Bonn leitete, im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
"Gucken Sie sich die Außenminister von Adenauer über Brentano bis zu Fischer und Steinmeier an", sagte Hacke. "Das waren solide, kenntnisreiche Männer, die das Kerngeschäft der Diplomatie beherrschten: Deutschlands Ansehen zu mehren und seine Interessen in der Welt zu vertreten."
Westerwelle dagegen attestiert der Professor einen neudeutschen Wilhelminismus“, der sich vor allem in der Enthaltung bei der Libyen-Resolution des UN-Sicherheitsrats gezeigt habe. Westerwelle agiere zugleich selbstgerecht auftrumpfend und feige wegduckend. "Er ist der bornierteste Außenminister seit von Ribbentrop", so Hacke gegenüber dem "Spiegel".
Deutscher Arbeitnehmer schrieb:
am 22. April 2011 um 14:48:08
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Dauerwelle
sowas wie dieses Westerwelle ist doch für uns Arbeitnehmer ein schlag ins gesicht oder ! Für uns alle wäre es besser er würde
mit seinem freund auswandern.
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kind der partei schrieb:
am 22. April 2011 um 14:48:07
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aus der zeit gefallen
w. ist praktisch parteilos geworden-das "liberale" der 60er gibt es nicht mehr-die fdp hat sich überlebt. w. ist
übrig auf einem posten- ein verlorener außenposten. was soll er da? alleine kann er kaum mehr machen, ihm fehlt der hintergrund.er ist als einzelfigur sicher besser als mancher der sich im bundestag herumdrückt-aber eben repräsentant abgelaufener verhältnisse.
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Demian schrieb:
am 22. April 2011 um 14:47:47
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Irrtum?
In jedem Fall ist Herr Westerwelle der schwächste Außenminister, den wir seit dem 2. Weltkrieg haben - mit seiner Schaukelpolitik
sind wahrlich keine außenpolitische Erfolge zu erzielen. Zudem ist es historisch gesehen Deutschland immer schlecht ergangen, wenn es sich neutral gestellt hatte - siehe sein Ausscheren aus der Westbindung, die uns letztlich seit 1945 fast durchgehend im Lande Frieden beschert hatte - und so etwas gibt er leichtfertig auf ? Blick über den Gartenzaun wäre gut!
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