07.01.2012, 03:46 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle bricht heute zu einer dreitägigen Nordafrikareise auf. In Algerien, Libyen und Tunesien will er sich ein Bild von der Lage machen. In den drei Ländern ist der sogenannte Arabische Frühling ganz unterschiedlich verlaufen. Tunesien bekam nach dem Sturz des Präsidenten Ben Ali im Dezember sein erstes demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt. In Libyen gelang der Sturz von Machthaber Gaddafi erst in einem blutigen Bürgerkrieg. Algerien gilt als einziges Land Nordafrikas, das bisher weitgehend unberührt vom Arabischen Frühling geblieben ist.
Quelle: dpa
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