12.06.2010, 14:57 Uhr
Mit abgebrochenem Mast treibt die Jacht von Abby Sunderland im Indischen Ozean (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Die in Seenot geratene junge Solo-Seglerin Abby Sunderland ist gerettet. Ein französisches Fischerboot nahm die 16-Jährige im Indischen Ozean unverletzt an Bord, berichteten australische Rettungsdienste. Die Jugendliche war bei ihrem Versuch einer Weltumseglung in der Nacht zu Freitag 3000 Kilometer von der nächsten Küste entfernt in schwere Seenot geraten und hatte Notsignale geschickt.
Die australischen Rettungsdienste hatten als Erste auf den Hilferuf Sunderlands reagiert und waren mit einem Flugzeug über die Unglücksstelle geflogen. Sunderland musste dann noch 24 Stunden bei rauer See in ihrer beschädigten Jacht aushalten. Der Kapitän der "Ile de Réunion" habe gemeldet, dass Fräulein Sunderland sicher und bei guter Gesundheit ist, teilte die australische Behörde für Meeressicherheit mit. Der Vater der 16-Jährigen sagte, die Schifffahrtsbehörde habe die Bergung bestätigt.
Das Boot Sunderlands, die "Wild Eyes", wurde bei dem Sturm offenbar schwer beschädigt. Abby habe es vor der Rettung versenken wollen, weil es zu teuer sei, es in die USA zu schleppen, erklärte ein Sprecher ihrer Familie.
Die Jugendliche hatte ihre Fahrt am 23. Januar in Marina del Rey in Kalifornien begonnen. Sie hielt über Satellit Kontakt zu ihrer Familie in Thousand Oaks und meldete schon bald, sie habe mit rund neun Meter hohen Wellen zu kämpfen. Ihr ursprünglicher Plan, einen Rekord als jüngste Solo-Weltumseglerin aufzustellen, wurde Mitte Mai von der Australierin Jessica Watson durchkreuzt. Watson kehrte am 15. Mai, wenige Tage vor ihrem 17. Geburtstag, nach erfolgreicher Weltumseglung nach Australien zurück.
Abbys Abenteuer war wegen ihres jugendlichen Alters und der von ihr ausgewählten Route sehr umstritten. Die Überquerung des Indischen Ozeans mitten im Südhalbkugel-Winter gilt als äußerst riskant. Die Behörden schätzen die Kosten der Rettungsaktion auf rund eine halbe Million Dollar.
Abbys Eltern verteidigen ihre Tochter dennoch gegen jede Kritik. Es hätten unabhängig vom Alter schon viele Menschen aus Seenot gerettet werden müssen, sagte der Vater Laurence Sunderland dem Fernsehsender NBC. Nur weil es "harte Wellen gibt und manchmal Leute gerettet werden müssen", könne ja wohl nicht das Segeln verboten werden. Außerdem sei seine Tochter ja unbeschadet aus der ganzen Sache herausgekommen, betonte der Vater und fügte im Fernsehsender ABC hinzu: "Wie viele Jugendliche sterben jedes Jahr bei Autounfällen. Sollen wir ihnen deshalb verbieten zu fahren?"
Quelle: dapd , dpa , AFP
Vater schrieb:
am 12. Juni 2010 um 16:29:59
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Vorsätzliche Seenot
Diesen Kinderquatsch verbieten,der Jugendlichen den Hintern versohlen,
und die Eltern hart betrafen!!
Sie haben die
Obhutspflicht bis zur Volljährigkeit !
Es ist nur die Angabe um bekannt zu werden.
Wenn es schief geht muß die ganze Welt helfen!!
Die nächsten Eltern schicken ihre Kinder mit der "Knarre"
in Kriegsgebiete!
Pfui, Pfui,Pfui!!!
Gewissenlose Eltern!!
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Karin schrieb:
am 12. Juni 2010 um 16:07:56
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"Weltumseglerin Abby Sunderland aus Seenot gerettet"
Es gibt bestimmt größere Probleme als dieser Quatsch, wenn sie sich so wichtig machen
muss, sollte das nicht auch noch in den Medien groß gemacht werden und die Kosten sollten auch die Eltern übernehmen, die Einnahmen aus dieser völlig schwachsinnigen Aktion kassieren sie ja auch!
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wolle schrieb:
am 12. Juni 2010 um 16:02:15
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weltumseglung
Dies zeigt mir wieder einmal das eine 16.jährige NIE die Erfahrung besitzt um so eine Tour zu bestreiten.Wer hier von
Mut,Disziplien und Willen schreibt hat in meinen Augen jedenfalls auch keine Ahnung.Wenn sie immer nur in Küstennähe gesegelt wäre hätte sie den Orkan leicht ausweichen können und wäre nicht in Seenot geraten.
Dies schreibt ein ehemaliges SEENOT-Rettungskreuzerfahrer der selbst Passionierter Segler ist.
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