13.12.2010, 09:06 Uhr
Die Klimakonferenz hat sich geeinigt: Gibt es Hoffnung? (Foto: Reuters)
Der Kompromiss zum Klimaschutz steht: In einer teilweise dramatischen Nachtsitzung verständigten sich die Teilnehmer der Weltklimakonferenz im mexikanischen Cancún trotz des massiven Protests von Bolivien auf zwei Texte.
Sie beziehen sich auf die beiden Verhandlungsstränge der Klimadiplomatie, auf der einen Seite die Beratungen der Kyoto-Staaten, auf der anderen Seite die der gesamten Klimarahmenkonvention, der alle 194 Staaten angehören. Obwohl Bolivien mehrfach gegen die Annahme der Dokumente protestiert hatte, sprach sich die Konferenz dafür aus.
Das erste Dokument enthält unter anderem ein Bekenntnis der Staatengemeinschaft dazu, eine Erderwärmung um mehr als zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Das zweite Papier der Kyoto-Staaten verweist auf das von der Wissenschaft vorgegebene Ziel, dass die Industriestaaten ihren Treibhausgasausstoß bis 2020 um 25 bis 40 Prozent mindern sollen.
Erleichtert zeigte sich Bundesumweltminister Norbert Röttgen über den Ausgang der Konferenz. "Cancún hat die Erwartungen erfüllt", sagte Röttgen. Die Staatengemeinschaft habe sich als handlungsfähig erwiesen.
Auch die Chefin des Weltklimasekretariats, Christiana Figueres, zeigte sich erfreut darüber, dass die Regierungen ein klares Signal ausgesendet hätten, "dass sie sich in Richtung einer Zukunft bewegen, die von niedrigen Emissionen geprägt sein wird."
Die Zivilgesellschaft reagierte unterschiedlich auf das Paket. Greenpeace wertete das Paket als "Zeichen der Hoffnung". Mit dem einstimmigen Beschluss über die Einrichtung eines Klimaschutzfonds, der Sicherung von Biodiversität sowie der Rechte indigener Völker seien jetzt die Grundpfeiler für einen globalen Klimaschutzvertrag gelegt worden, auch wenn der Klimawandel damit noch nicht gestoppt sei, sagte der Klimaexperte der Organisation, Martin Kaiser.
Deutlich zurückhaltender äußerte sich hingegen der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). "Das Ergebnis von Cancún hält die Erderwärmung nicht unter zwei Grad", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Leider haben Staaten wie die USA, Japan, Kanada, Australien und China weitere Fortschritte blockiert." Wirksamer Klimaschutz sei erneut vertagt worden, dieses Mal ins Jahr 2011 nach Durban in Südafrika.
In Cancún rangen Vertreter aus 194 Staaten knapp zwei Wochen lang um eine gemeinsame Position zum Klimaschutz. Von Anfang klar war, dass es keine Einigung auf ein umfassendes, völkerrechtlich verbindliches Abkommen geben würde, das das Kyoto-Protokoll ablösen könnte, das Ende 2012 ausläuft. Für die Zeit danach gibt es keine Regelung. Ziel der Konferenz war vielmehr, die Grundlagen zu legen für die nächste Konferenz im südafrikanischen Durban im kommenden Jahr.
Quelle: dapd
Rolf schrieb:
am 10. Januar 2011 um 11:07:24
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Das angeblich von uns Menschen zu veränderndes Welt-Klima
Kaum wird es nach der Kälte und dem Schnee wieder etwas wärmer kommen alle
Berichterstatter zum Thema Erderwärmung wieder aus Ihren Verstecken um das Volk weiter zu verdummen, dass wir eine Erderwärmung wegen unseres CO2-Ausstoß hätten.
Anscheinend sind aber einige Intelligente in Bolivien nicht bereit jeden Humbug beim Klimagipfel in Cancún mitmachen zu wollen wenn es nicht um die Gesundheit, sondern nur um die Gewinnoptiemierung einiger Konzerne geht neue Produkte verkaufen zu wollen.
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xyz schrieb:
am 1. Januar 2011 um 17:39:33
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Klima
Zu Zeiten wo das Co2 bis 20 fach über dem heutigen Wert lagen, blühte das Leben und die Urwälder. Daraus entstand Kolhle und Öl.
Durch das Verbrennen wird nur das Co2 in Luft gebracht was schon einmal Bestandteil der natürlichen Atmosphäre war.
Co2 hat dnicht nicht den Stellenwert für das Klima was ihm jetzt nachgesagt wird !
Bewiesen ist das vor und während der letzten Eiszeiten der Co2 Gehalt der Luft teilweise deutlich ÜBER dem heutigen Wert lagen.
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Meerschwein schrieb:
am 20. Dezember 2010 um 19:05:44
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CO2 -
wie soll das eigentlich in die Atmosphäre gelangen, wo es doch 30 % schwerer als Luft ist. Überall, wo CO2 eingesetzt wird, z.B. bei
Löschanlagen oder Getränkezapfanlagen wird immer gewarnt, sich bei Leckagen nicht in Bodennähe aufhalten, weil sich da das Gas ansammelt.
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