26.09.2011, 14:48 Uhr
Afrikas "Mutter der Bäume" mit 71 Jahren gestorben Die 71-Jährige Wangari Maathai erlag nach langem Kampf einem Krebsleiden. Sie bekam als erste Afrikanerin den Friedensnobelpreis.
Die erste afrikanische Friedensnobelpreisträgerin, Wangari Maathai, ist tot. Die Kenianerin starb im Alter von 71 Jahren an einer Krebserkrankung. Das teilte die von ihr gegründete Umweltschutzorganisation "Green Belt Movement" mit.
Die in ihrer Heimat als "Mutter der Bäume" bekannte Kenianerin engagierte sich über Jahrzehnte für Umweltschutz und Menschenrechte. Maathai galt als Verfechterin der Demokratie und übte stets scharfe Kritik an Globalisierung und Gentechnik.
Bekannt wurde die studierte Biologin und Veterinärmedizinerin vor allem, als sie ab 1977 andere Frauen überzeugte, gegen die hemmungslose Abholzung der Wälder rund um die Hauptstadt Nairobi vorzugehen und neue Bäume anzupflanzen. Seit Maathai vor fast 35 Jahren die Grüngürtel-Bewegung gründete, wurden mehr als 30 Millionen Bäume angepflanzt.
In ihrer Heimat galt Maathai als Vorreiterin: Sie war die erste Ostafrikanerin, die einen Doktortitel erwarb und die erste, die Leiterin einer Universitätsabteilung wurde. Sie gründete eine panafrikanische Frauenbewegung und kämpfte für die Meinungsfreiheit Oppositioneller. Maathai geriet immer wieder mit der Regierung des früheren Machthabers Daniel arap Moi in Konflikt und wurde rund ein Dutzend Mal festgenommen.
Dennoch schaffte sie es, 2002 mit dem oppositionellen Wahlbündnis "National Rainbow Coalition" (NARC) ins Parlament einzuziehen und wurde vom neu gewählten Staatspräsidenten Mwai Kibaki zur stellvertretenden Umweltministerin ernannt.
Für ihr Engagement wurde Maathai 2004 als erste Afrikanerin mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. "Diejenigen unter uns, die das komplexe Konzept des Umweltschutzes verstehen, müssen die Last auf sich nehmen, zu handeln. Wir dürfen nicht müde werden, wir dürfen nicht aufgeben, wir müssen beharrlich weitermachen", sagte sie damals. Für ihre Arbeit erhielt Maathai zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter auch den Alternativen Nobelpreis (1984) und den Orden der französischen Ehrenlegion (2006).
Quelle: dpa , dapd , AFP
Skeptiker schrieb:
am 26. September 2011 um 14:07:10
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Frau und Geld
Ich kenne diese Frau nicht, und was immer sie an positiven Dingen getan hat frag ich mich schon, warum von den
Berichterstattern dieses Artikels kein Wort dazu verloren wird, wie sie Geld veruntreut hat und man dieses nur aus den Kommentaren raus lesen kann. So wird auch Meinung gemacht. Danke an die Kommentatoren die da aufdeckend eines Sachverhalts, ihre Meinung wiedergeben.
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Michael Jackson schrieb:
am 26. September 2011 um 13:33:05
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Mutter B.
Ich kenne Mutter Beimer aus der Lindenstraße, aber eine Mutter der Bäume kenne ich nicht.
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R.I.P schrieb:
am 26. September 2011 um 13:17:47
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Die Mutter der Bäume
Hier merkt man doch wie wichtig es ist, auch mal die ,,Fresse" auszumachen.. Hätte sie nicht das getan
(,,rebelliert, gekämpft...") dann wäre sie nicht das was sie heute ist. Sie wird weiterleben in den Herzen ihrer Freunden aber sollten wir uns nicht ein Beispiel nehmen und auch endlich beginnen etwas zu tun?. Schaut euch doch mal unsere Erde an. Diese Ungerechtigkeit und alles. Aber WIR alle reden nur davon (mich eingeschlossen) aber keiner hält es für Nötig, aufzustehen und zu handeln
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