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Wall-Street-Demonstranten protestieren vor Villen der Superreichen

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Wall-Street-Demonstranten protestieren vor Villen der Superreichen

14.10.2011, 09:33 Uhr

Demonstranten vor dem Haus von Jamie Dimon, Chef von  JP Morgan Chase (Quelle: Reuters)

Demonstranten vor dem Haus von Jamie Dimon, Chef von JP Morgan Chase (Quelle: Reuters)

Die US-Bewegung "Occupy Wall Street" erhöht ihren Druck auf die Reichen: Mehrere Hundert Menschen demonstrierten im New Yorker Reichenviertel Upper East Side und protestieren hier für eine höhere Besteuerung von Millionären und Milliardären.

Auf Schildern forderten Aktivisten vor den Häusern prominenter Milliardäre eine Abschaffung aller Steuerprivilegien und den Schutz von Sozialprogrammen. "Die USA sind reich, aber der Reichtum ist dramatisch ungleich verteilt", sagte die Gewerkschafterin Angeline Echeverría. "Wir wollen Jobs, von denen man auch leben kann und die sicher sind." Die Banken hätten Milliarden Steuergelder "geschluckt". "Es ist nicht fair, dass sie sich jetzt nicht an der Bewältigung der Krise beteiligen, sondern lieber Millionenboni auszahlen. Das sind Prämien von unseren Steuergeldern."

Polizei sperrt Villen ab

Die Upper East Side direkt am Central Park hat dem Wirtschaftsmagazin "Forbes" zufolge die höchste Milliardärsdichte der Welt. Die Polizei sperrte während der Proteste die Eingänge einiger Häuser mit Gittern ab. Beamte in Uniform und Zivil sicherten die Wohnsitze des Medienunternehmers Rupert Murdoch, des Chase-Bankchefs Jamie Dimon, des Kunstmäzens und "Tea Party"-Unterstützers David Koch und anderer Milliardäre. Sie musste aber nicht einschreiten.

Die Protestbewegung hat sich seit Mitte September von New York auf weitere US-Städte ausgebreitet. Zusammengehalten wird sie von der Wut darüber, dass vor allem die Mittelschicht und die ärmere Bevölkerung unter den Folgen der Finanzkrise zu leiden haben. Die Demonstranten beschreiben sich als die "99 Prozent" - in Anspielung auf das reichste Prozent der US-Bevölkerung, von dem sie sich hintergangen fühlen.

Tausende gehen auf der Straße

Unterstützt von den Gewerkschaften forderten am Mittwoch vergangener Woche mehr als 7000 Demonstranten am New Yorker Rathaus Reformen im US-Sozialsystem und eine höhere Besteuerung von Banken und Großverdienern.
In Boston waren am Dienstag mehr als 100 Demonstranten festgenommen worden. Von der Polizei hieß es, sie hätten Anweisungen der Ordnungshüter nicht befolgt. In New York hatte Bürgermeister Michael Bloomberg am Tag zuvor gesagt, die Polizei werde die Proteste schützen: "Es ist das Recht dieser Menschen, ihre Meinung zu sagen und zu demonstrieren. Wenn sie aber die Gesetze übertreten, werden wir natürlich entsprechend reagieren."


Quelle: dpa , AFP , dapd

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Kommentare (31)

zum Forum

Thema: "Wall-Street-Demonstranten protestieren vor Villen der Superreichen"

Lusi 61 schrieb: am 12. Oktober 2011 um 21:32:44
(22) (1) Superreiche
Die US - Bürger haben Recht der Reichtum ist ungleichmäßig verleilt die ,die schon ein haufen Geld haben können nicht genug
bekommen Rafgierig sind die Reichen der kleine Bürger kann ja zusehen wie er mit seinem schwer erarbeiteten Geld über die Runden kommt Hauptsache denen geht es gut,denen würde ich mal vorschlagen in drei Schichten zu arbeiten früh um 4 Uhr austehen 50km fahren und 8-9 Std. am Band stehen auf einer Stelle
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Wolfi 24.110 schrieb: am 12. Oktober 2011 um 17:30:30
(25) (1) "Wall-Street-Demonstranten protestieren vor Villen der Superreichen"
Wenn man einen Milliardär mit einem Privatvermögen von ca. 1
Mrd mit 90% Steuern belastet, dann bleiben ihm etwa 100 Mio. Ich denke das reicht dem zum leben. Hat übrigens ein US-President schon mal gemacht. Der Name fällt mir gerade nicht ein. Aber das Ganze ist natürlich insgesamt nur eine Akutlösung. Es ist ja bekanntermaßen so, dass der Wohlstand nur durch Sozialismus gleichmäßig verteilt werden kann. Dazu fehlt es aber noch an Intelligenz. Daher scheitern sozialistische Systeme ständig.
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sodele schrieb: am 12. Oktober 2011 um 16:30:38
(27) (0) is ein ding
in der usa geht man auf die strasse gegen banker. buhh, in einem staat in dem nichts mehr bewundert wird als der reichtum. egal
wie er erschaffen wurde. aber michel läßt sich immer noch was von eurokrise erzählen. obwohl ackermann und co am meisten verdienen. die sind schon weiter als wir im alten europa. hut ab.
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