14.10.2011, 11:42 Uhr
Grund ist angeblich eine geplante Putzaktion. Die Protestbewegung Occupy Wall Street will nicht gehen und reinigt den Park lieber selbst.
Vor der für Freitag geplanten Räumung eines von der Protestbewegung Occupy Wall Street (Besetzt die Wall Street) besetzten Platzes in New York haben die Demonstranten Widerstand angekündigt. Sie würden sich nur mit Gewalt aus dem Zuccotti-Park im Stadtteil Manhattan vertreiben lassen, hieß es unter den Aktivisten.
In der Nacht übten einige bereits Sitzblockaden und Menschenketten. Zuvor hatte der Besitzer des Platzes, die Immobilienfirma Brookfield Properties, eine Säuberung des Areals angekündigt und die Polizei um eine Räumung gebeten. Nach der Reinigung des Platzes könnten die Demonstranten zurückkehren, allerdings würden die Nutzungsbedingungen verschärft, teilte Brookfield mit.
Die Säuberung des Areal sei lediglich ein Vorwand, um die Besetzer von dem Platz zu vertreiben, mutmaßten dagegen viele der Aktivisten. "Sie benutzen die Reinigungsaktion, um uns loszuwerden", sagte Justin Wedes, der am Donnerstagabend mit rund 400 weiteren Besetzern auf dem Platz ausharrte. "Das ist de facto ein Räumungsbescheid."
Einige Demonstranten begannen bereits selbst mit der Säuberung des Platzes und schrubbten die Bodenplatten. Andere räumten angesichts der drohenden Räumung ihr persönliches Habe zusammen. Die Bewegung Occupy Wall Street entstand im vergangenen Monat in New York und weitete sich inzwischen auf andere Städte aus. Sie richtet sich gegen die Macht der Banken.
Quelle: dapd
Karl Klein schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 19:16:22
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Bleibt tapfer, laßt euch nicht vertreiben.
Auch in Deutschland sollten wir die Börsen/Banken/Sparkassen flächendeckend besetzen. Noch
besser: alle sollten für eine Woche ihre gesamten Ersparnisse abheben !!! Wir müssen uns endlich gegen diese kriminellen Geldvernichter zur Wehr setzen. Denn Merkel u.Konsorten treiben Deutschland in den Ruin. Sie rauben unseren Kindern u. Enkeln die Zukunft. Für die Rettung krimineller Banken und Staaten. Schluss damit. Wählt die Piraten. Massenweise. Nur so könnt ihr eine Wende herbeiführen.
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Beobachter schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 16:39:22
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Gedankenexperiment
Stellt euch vor, in China würden nach einer friedlichen Demonstration von 1.500 Menschen, 700 davon festgenommen (mit
brachialer Gewalt) ! Was für ein Aufschrei würde durch den westlichen"demokratisch-freien" Blätterwald rauschen. Frau Merkel würde den chinesischen Staat wieder niedermachen und von Diktatur "brabbeln". Hat sich ein deutscher Politiker schon zu den Protesten der amerikanischen Jugend geäußert? Hat man den amerikanischen Staat und den Friedensnobelpreisträger gerüg
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Illusion schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 14:41:15
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Wall Street
Diese Aktion ist überflüssig. Es ist naiv, anzunehmen, die Macht des Geldes
zu mindern. Der Gesetzgeber wäre dazu in der Lage,
aber auch er hat sich
längst in Abhängigkeit begeben. Es muß wohl so sein auf dieser schönen
Welt. Brecht: reicher Mann und armer Mann, standen da und sahen sich an,
und der Arme sprach ganz bleich: wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich.
So wird es bleiben, nichts wird sich daran ändern. Dem Kapitalismus ist
nicht beizukomme!!
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