25.07.2011, 20:04 Uhr
Verendeter Grindwal am Nordseestrand von St. Peter Ording 2001: Experten wissen auch heute noch nicht genau, warum die klugen Tiere, die eigentlich das offene Meer lieben, immer wieder in für sie tödliche Fallen schwimmen (Foto: dpa)
Für 15 Grindwale blieben alle Rettungsbemühungen zahlreicher Tierschützer vergeblich. Sie verendeten qualvoll, nachdem insgesamt 60 Meeressäuger vor der Küste im äußersten Nordwesten von Schottland in Not geraten waren.
Vermutlich hatten sich die Grindwale verirrt. 35 strandeten schließlich in der Nähe des Ortes Kyle of Durness am nordwestlichsten Zipfel des schottischen Festlandes, teilte die Tierschutzorganisation British Divers Marine Life Rescue (BDMLR) mit. Die Tierschützer konnten einige der Wale mit aufblasbaren Pontons rechtzeitig zurück ins Wasser bringen.
Viele der Wale seien auf ihrer Seite oder dem Rücken gestrandet, so dass sie Sand eingeatmet hätten. Einige Tiere hätten sogar aufeinander gelegen. Der Einsatz musste nach Einbruch der Dunkelheit unterbrochen werden.
An der schottischen und auch an der irischen Küste geraten Wale immer wieder in Not. Im vergangenen Herbst waren in der irischen Grafschaft Donegal 33 gestrandete und verendete Wale gefunden worden. Die Gegend um Kyle of Durness sehe aus wie eine Wal-Falle, urteilte der wissenschaftliche Leiter der Wal- und Delphinschutzgesellschaft (WDCS), Mark Simmonds. Dort erstreckt sich ein langer Meeresarm in das Landesinnere Schottlands.
Warum die klugen Tiere der Küste so oft so gefährlich nahe kommen, ist nicht eindeutig geklärt. Tierschützer vermuten, dass die in größeren Gruppen lebenden Wale kranken Artgenossen folgen könnten, die an die Küste und damit in den sicheren Tod schwimmen. Wenn aber auch nur ein oder zwei Tiere stranden, würden die übrigen Tiere einer Gruppe versuchen zu helfen. Experten spekulieren auch, dass die Tiere Orte für Ruhepausen suchen oder bei der Jagd nach Futter in zu seichte Gewässer und zu enge Küstenarme geraten.
Grindwale, auch Pilotwale genannt, sind eine Walgattung aus der Familie der Delfine. Sie erreichen eine Länge von 3,6 bis 8,5 Metern und ein Gewicht von durchschnittlich 800 Kilogramm. Diese Tiere bevorzugen das offene Meer und sind deshalb eigentlich nur selten in Küstennähe zu finden. Während der Kurzflossen-Grindwal tropische und subtropische Meere bevorzugt, ist der Gewöhnliche Grindwal häufiger in gemäßigten und kühlen Regionen anzutreffen, so auch in europäischen Gewässern.
Quelle: dpa , AFP , je
HG schrieb:
am 23. Juli 2011 um 18:49:33
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Wale
Hallo H Spitzkicker, diesen Schwachsinn, den sie schreiben offenbart Ihren geistigen Horizont! Einfach Erbärmlich dumm !!!
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ewald schrieb:
am 23. Juli 2011 um 18:10:51
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Ich
Na du bist ja ein ganz Schlauer .... !! das haben dir die Wale wahrscheinlich gesagt ..!!
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Fisch schrieb:
am 23. Juli 2011 um 17:57:58
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Wale
hallo das ist eine Nachricht von 2001, altes wieder aufwärmen
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