29.11.2011, 09:58 Uhr
Taliban? Al-Kaida? Außenpolitik ist nicht die Stärke von US-Präsidentschaftskandidat Herman Cain (Quelle: dpa)
Außenpolitik stellt den amerikanischen Präsidentschaftsanwärter Herman Cain immer wieder vor große Herausforderungen. Wenige Tage nach einem Aussetzer zur Libyen-Politik leistete sich der derzeit führende republikanische Bewerber für die Kandidatur einen weiteren Schnitzer: Die Taliban und das Terrornetzwerk Al-Kaida spielten eine Rolle in der neuen libyschen Regierung, erklärte der ehemalige Chef einer Pizzakette vor Reportern in Florida.
"Stimme ich damit überein, dass Gaddafi gehen sollte? Stimme ich damit überein, dass wir jetzt ein Land haben, in dem Taliban und Al-Kaida Teil der Regierung sind", fragte Cain. Er sei während des Interviews "ein bisschen müde" gewesen, sagte Cain später. Darüberhinaus sei die Frage des Reporters zu unpräzise gewesen.
Cain war am Montag vor laufenden Kameras auf die Frage eines Reporters der Tageszeitung "Milwaukee Journal Sentinel" zu Libyen kaum etwas eingefallen. Ein fünfminütiges im Internet verbreitetes Video dokumentiert sein Stammeln und Schweigen.
Experten haben bereits seit längerem die Frage aufgeworfen, wie groß Cains außenpolitische Kenntnisse sind. So schien er beispielsweise kürzlich in einem Interview des Senders PBS ahnungslos, als er sich zu Chinas Nuklearprogramm äußern sollte.
Cain ist der einzige Afroamerikaner im republikanischen Bewerberfeld für die Präsidentschaftskandidatur 2012. Knapp zwei Monate vor Beginn der US-Vorwahlen liegt er in vielen Umfragen Kopf an Kopf mit Mitt Romney, dem Ex-Gouverneur von Massachusetts. Vier Frauen haben ihm vorgeworfen, ihn in den neunziger Jahren sexuell belästigt zu haben. Das hat ihm aber anscheinend im Rennen um die Spitzenkandidatur bisher nicht geschadet.
Wie am Freitag bekannt wurde, erhält er auf eigenen Wunsch als erster Bewerber Personenschutz vom Secret Service. Cain selbst begründete dies mit dem wachsenden Interesse an ihm.
Quelle: dpa , dapd
Axel schrieb:
am 20. November 2011 um 13:28:57
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Das ist also das zukünftige Spitzenpersonal der Führungsmacht der westlichen Welt.
Dann aber mal gleich meinen herzlichen Glückwunsch.
Falls auch noch die Präsidentenberater vom gleichen Kaliber sind, dann geht´s so richtig los mit der Supermacht!
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richard schrieb:
am 20. November 2011 um 13:18:58
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In Amerika gibt es keine Demokratei sondern nur die Macht des Geldes
Dass eine sogenannte demokratische Wahl nichts anderes ist als ein
Machtkampf der Medien den der gewinnt, der das meiste Geld einsetzt, zeigt sich am besten in Amerika. Würden die Menschen so wählen, wie es ihren Interessen entspricht, hätten die Repubikaner etwa die Stärke der FDP bei uns. Aber mittels Medien kann man dem Volk jeden Unsinn verkaufen. (siehe auch Berlusconi in Italien)
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Hupsi schrieb:
am 20. November 2011 um 13:17:22
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Wahlkampf in den USA
Noch ein paar so Idiotische Präsidentschaftsbewerber in den USA und wir stehen vor dem nächsten Atomkrieg.In diesem
Bereich kann man im Vorfeld schon von gut und böse unterscheiden denke ich mal.Wenn das amerikanische Volk dies nicht rafft,dann muß es eben leider irgend wann mit einem Urknall rechnen.
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