23.11.2011, 13:25 Uhr
Erneut hat sich ein republikanischer Präsidentschaftsbewerber einen peinlichen Aussetzer vor laufender Kamera geleistet. Auf die Frage der Tageszeitung "Milwaukee Journal Sentinel" nach Obamas Libyen-Politik fiel Herman Cain nichts ein. "Ah, Libyen", sagte er zunächst, um dann erst einmal zu schweigen.
"Präsident Obama hat den Aufstand unterstützt. Das ist doch so? Präsident Obama hat den Rücktritt Gaddafis gefordert. Ich will mich nur versichern, dass wir über dasselbe sprechen, bevor ich sage, ob ich zustimme oder nicht", sagte der sichtlich nervöse Politiker. Er lehne Obamas Politik ab, sagte Cain dann, um sogleich erneut abzubrechen. Auch nach erneuter Nachfrage, blieb seine Antwort unklar.
Das fünfminütige Video verbreitete sich über den Kurznachrichtendienst Twitter umgehend im Internet. Erst vergangene Woche hatte der Aussetzer von Cains Mitbewerber Rick Perry während einer Fernsehdebatte für Hohn und Spott gesorgt. Dem ultrakonservativen Gouverneur von Texas war nicht mehr eingefallen welches dritte Regierungsressort er abschaffen will, sollte er zum US-Präsidenten gewählt werden.
Der amtierende Präsident Barack Obama bekräftigte derweil seine Wahlkampfversprechen. Er halte weiter am Wandel Amerikas fest. Um sein Versprechen zu erfüllen, brauche er noch Zeit, sagte Obama am Montag bei einer Wahlkampfveranstaltung in seinem Heimatstaat Hawaii. "Es erfordert mehr als eine einzige Amtszeit. Es erfordert mehr als einen einzigen Präsidenten", sagte er.
Zugleich warnte er vor einem düsteren Amerika, sollte bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr ein Republikaner gewinnen. "Alles, wofür wir bei der letzten Wahl gekämpft haben, steht jetzt bei der nächsten Wahl auf dem Spiel", sagte der demokratische Politiker. "Der Kern dessen, wofür dieses Land steht, steht auf dem Spiel."
Quelle: AFP
Zauberkiste schrieb:
am 15. November 2011 um 18:40:08
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Na ja
Wenn ich mir das Gestammel von Stoiber und manch anderen anhöre, komme ich zu dem Schluss, das es eh nur von Lobbyisten gesteuerte
Marionetten sind - egal, wo auf der Welt... Armseelig ist es aber allemal...
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KONDI schrieb:
am 15. November 2011 um 18:36:09
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Wahl-USA
Nicht nur die breiten Massen sind in den USA politisch ungebildet und am weltlichen Geschehen uninteressiert.Für die Meisten ist
die USA die Welt.Und solange Öl und andere Energien nachkommen interessiert die gar nichts.Nur weil der Cain mit irgendwelchen Geschäften viel Dollars gemacht hat muß er nicht auch intelligent sein.Die Bildung scheint aber in USA zweitrangig zu sein.Man sehe sich die ex Präsidenten der USA an,dann fällt einem nichts mehr ein.
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MANNE schrieb:
am 15. November 2011 um 18:09:18
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US WAHLKAMPF
Bei dem bescheuerten Wahlsystem, welches die USA haben, ist es kein Wunder, daß die Republikaner den Leuten Sand in die Augen
streuen können, denn diese blicken auch mit ihren Wahlmännern selber nicht durch. Der tiefe Westen ist noch auf dem Stand eines Entwicklungslandes , fernab von den eigentlichen Problemen. Es ist zum Weinen, welche Informationslücken und welcher Bildungsstandard dort vorhanden ist. Obama wird dort nicht verstanden, da die Leute nur Bahnho verstehen.
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