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Althaus beliebter als vor seinem Unfall
19.05.2009, 14:21 Uhr
Althaus kann sich über die guten Umfrageergebnisse freuen (Foto: dpa)
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) ist laut einer Umfrage in seinem Bundesland beliebter als vor seinem Skiunfall am Neujahrstag. Der Umfrage für die neue Ausgabe des Magazins "Stern" zufolge würden 40 Prozent der Thüringer Althaus ihre Stimme geben, wenn sie den Regierungschef direkt wählen dürften. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im Dezember.
Damit liegt Althaus auch deutlich vor den Spitzenkandidaten von SPD und Linkspartei für die Landtagswahl am 30. August: SPD-Kandidat Christoph Matschie käme auf 13 Prozent, Bodo Ramelow von den Linken auf 14 Prozent.
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Erst Mitte April Amtsgeschäfte wieder aufgenommen
Althaus war auf einer Skipiste in Österreich mit einer 41-jährigen Frau zusammengeprallt, die dabei starb. Wegen des Unfalls wurde er von einem österreichischen Gericht zu einer Geldstrafe von 33.300 Euro verurteilt. Er selbst erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und konnte erst Mitte April seine Amtsgeschäfte wieder aufnehmen.
Linke verliert bei Umfragen
Der Umfrage zufolge ist auch die Thüringer CDU im Aufwind: Wären schon jetzt Landtagswahlen, käme die Union auf 40 Prozent der Stimmen, drei Prozentpunkte mehr als im Dezember. Die SPD verbesserte sich um zwei Punkte auf 18 Prozent, die Linke verlöre dagegen fünf Punkte und bekäme nur noch 26 Prozent. Zulegen kann dagegen die FDP, die sechs Prozent erhielte (Dezember: vier Prozent). Die Grünen liegen der Umfrage zufolge bei vier Prozent. Damit wäre die bisher allein regierende CDU auf einen Koalitionspartner angewiesen.
1005 Wahlberechtigte befragt
Für die repräsentative Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa vom 4. bis zum 15. Mai 1005 Wahlberechtigte in Thüringen. Eine dimap-Umfrage im Auftrag des MDR hatte vergangene Woche 39 Prozent für die CDU ergeben. Die Linke erreichte danach 25 Prozent und die SPD 20 Prozent. Die FDP kam auf 6 Prozent, die Grünen erreichten 5 Prozent.
Quelle: dpa
, AFP