18.04.2011, 13:23 Uhr
Die Grünen sind auf dem Weg nach oben (Foto: Imago)
Der Höhenflug der Grünen hält an. Wäre an diesem Sonntag Bundestagswahl, kämen sie auf 23 Prozent, ergab eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-"Politbarometer". Dies ist ein Zuwachs in der Wählergunst um vier Punkte im Vergleich zu Anfang April. Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) von Platz eins der Liste der beliebtesten Politiker verdrängt.
Laut "Politbarometer" bleibt die Union unverändert bei 34 Prozent. Alle anderen Parteien büßten jeweils einen Punkt ein: SPD und Linke landen bei 27 beziehungsweise 7 Prozent; die FDP erreicht nach Angaben der Meinungsforscher nur noch 4 Prozent und fuhr damit laut ZDF den schlechtesten Wert im "Politbarometer" seit 1999 ein.
Im ARD-"Deutschlandtrend" gewinnt die Linke einen Punkt und kommt auf 8 Prozent, dagegen verlieren SPD (26 Prozent) und FDP (4 Prozent) jeweils einen Prozentpunkt. CDU/CSU verharren bei 33 Prozent. Rot-Grün kommt demnach weiterhin auf insgesamt 50 Prozent. Die Regierungskoalition von CDU und FDP hat 37 Prozent der Bürger hinter sich.
Laut "Politbarometer" hilft den Liberalen auch der angekündigte Führungswechsel an der Parteispitze nicht, wo Gesundheitsminister Philipp Rösler Außenminister Guido Westerwelle ablösen wird. 57 Prozent der Befragten glauben, dass es dem 38-jährigen Rösler nicht gelingen wird, seine Partei erfolgreich in die Zukunft zu führen.
Neu auf Platz eins der zehn beliebtesten Politiker ist SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Auf Platz zwei kommt Verteidigungsminister Thomas de Maizière, gefolgt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU). Trotz Plagiat-Affäre erreicht Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) immer noch Platz vier. Er hatte die Liste ein Jahr lang angeführt. Ganz aus der Liste gefallen sind Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin und Westerwelle.
72 Prozent stimmen laut "Politbarometer" auch dann einem schnelleren deutschen Ausstieg aus der Kernenergie zu, wenn andere EU-Staaten an der Atomkraft festhalten. Die Einschätzung wird von allen Parteianhängergruppen mehrheitlich geteilt. Laut Forschungsgruppe Wahlen birgt ein schnellerer Ausstieg aber für 42 Prozent wirtschaftliche Nachteile - nur 23 Prozent erwarten Vorteile.
Quelle: dpa
Metaller schrieb:
am 16. April 2011 um 07:57:46
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Thema: "Grüne auf Rekordhoch, Steinmeier ist Nummer eins"
tz,tz,doch erstaunlich das ausgerechnet der Konstrukteur von Harz 4 (Agenda 2010)
den Lügenbaron von Platz 1 verdrängt,,es bestätigt meine Meinung zum Politikverständnis der Menschen in diesem Land,,,das Buch "Machtwahn,wie eine mittelmässige Elite Deutschland in den Ruin führt" sollte Pflichtlektüre sein,,,
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fschjg 72 schrieb:
am 16. April 2011 um 07:52:15
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grüne auf rekordhoch
grüne im rekord hoch ,ich frage mich nur warum ? ist es nur der atomunfall in japan,oder hat diese partei mehr
zubieten. das grüne wunder kommt noch für das eigene volk .! asyl für afrikanische wirtschaftsflüchtlinge ,noch mehr moscheen ,windräder ohne ende ,höhere spritpreise und kriegseinsätze um rebellen von denen man nichts genaues weiss ,zu unterstützen..! gute nacht deutschland .
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Peter schrieb:
am 16. April 2011 um 07:46:34
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man arbeitet dran
Weil Ihnen die Umfragen zu hoch sind, kommen die grünen wieder zum thema tempolimit.
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