30.08.2010, 13:28 Uhr
Der Vulkan Mount Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ist am Montagmorgen zum zweiten Mal ausgebrochen, diesmal noch heftiger. Die zuständige Behörde teilte weiter mit, dicke Rauchwolken seien bis zu 2000 Meter hoch in den Himmel gestiegen. Die mehr als 27.000 geflüchteten Anwohner durften aus Sicherheitsgründen nicht nach Hause zurückkehren.
Viele Anrainer warteten nach Augenzeugenberichten die Evakuierungsanordnung der Regierung gar nicht erst ab, sondern verließen schon vorher ihre Häuser. Die Behörden forderten die Fluglinien auf, die Gegend zu meiden.
Der Mount Sinabung war am Sonntag zum ersten Mal seit 400 Jahren ausgebrochen. Er schleuderte Rauch und Asche 1500 Meter hoch in die Luft. Die Behörden riefen die höchste Alarmstufe aus. Mindestens zwei Menschen starben.
Seit einem Ausbruch im Jahr 1600 hatte der Vulkan keine nennenswerte Aktivität gezeigt, sagte Behördenchef Surono. "Deshalb hatte die Überwachung seit dem Anfang des 17. Jahrhunderts keine Priorität", so Surono, der wie viele Indonesier nur einen einzigen Namen trägt, nach Angaben der Nachrichtenagentur Antara.
"Wir sind nicht in der Lage, vorherzusagen, wie lange der Ausbruch andauern wird", sagte der Vulkanologe Mohammad Hendrasto. Man wisse derzeit auch nicht, ob ein weiterer, noch stärkerer Ausbruch folgen werde oder sich der Vulkan allmählich beruhige. Die Experten installierten an den Hängen Geräte, um die Aktivität des Sinabung zu überwachen.
Indonesien hat die größte Vulkandichte der Welt. Im sogenannten Feuergürtel des 5000 Kilometer langen Inselstaates gibt es rund 500 Vulkane. Fast 130 von ihnen sind aktiv und 68 gelten als gefährlich.
Quelle: AFP , dpa
Piiepsi 2 schrieb:
am 30. August 2010 um 18:38:15
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Na, und Daten?!?
Hey, ich finde es schade, dass die Höhe nicht dabeisteht, dass könnte ich jetzt echt gebrauchen. Also, ich denke, dass da
das wichtigste fehlt, also überarbeiten müssen Sie das aber wirklich mal. Doch, schön, dass sich manche bemühen, dass die Welt nicht in ihrer Dummheit untergehen muss. Das ist wichtig. Viele Teile der Welt sind noch verborgen, oder werden gerade in diesem Moment zerstört - von Menschen. Wahrscheinlich sind wir zu dumm um zu verstehen, was Leben eigentlich bedeutet - die Natur
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Charly W. schrieb:
am 30. August 2010 um 15:44:46
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Grund Klimawandel?
So ein Super-Wissenschaftler hat behauptet das liegt am Kimawandel, die Erdbeben auch, ganauso das Mistwetter. Jetzt haben
wir den Salat. Die Erde will die Menschen loswerden.
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jazzfan schrieb:
am 30. August 2010 um 15:25:49
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stotti 54
Ein feiner Kommentar, der sich erfreulich von vielen idiotischen Bemerkungen hier abhebt. Auch ich habe in Indonesien gelebt, 6
Jahre, davon 2 in Nordsumatra. Obwohl viele Menschen dort kaum eine ordentliche Schulausbildung bekommen, zeichnen sie sich durch Herzensbildung aus, die weit über dem Niveau vieler hier abgegebener Kommentare liegt.
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