04.01.2012, 11:07 Uhr
Parteichef Philipp Rösler (l.) und FDP-Generalsekretär Patrick Döring - herrscht da noch Vertrauen? (Quelle: dapd)
Streit, persönliche Kränkungen und Putschgerüchte: Kurz vor dem Dreikönigstreffen der FDP offenbart sich der desolate Zustand der Parteiführung. Der neue FDP-Generalsekretär Patrick Döring hält den Parteivorsitzenden Philipp Rösler für einen "Wegmoderierer". Rösler sei "kein Kämpfer", sagte er dem Magazin "Stern" laut Vorabbericht. Seinem Vorgänger Christian Lindner wirft er vor, den Parteivorsitz übernehmen zu wollen.
Döring unterstellt Lindner, vom Amt des Generalsekretärs nur deshalb zurückgetreten zu sein, um dadurch zügig FDP-Chef werden zu können. "Er hat geglaubt, dass die Lage (...) so instabil ist, dass Philipp Rösler zurücktreten muss und dass die Partei ihn, den großen Intellektuellen, dann ruft", sagte Döring weiter.
Lindners Abgang "haben alle brandbeschleunigend empfunden, auch die ihm menschlich näher stehen", sagte der Generalsekretär dem Magazin. Die Situation hatte "psychologisch-menschlich für ihn sicher ein Maß an Härte", wie er sie „in seinem Leben noch nicht hatte".
Dem "Stern" gegenüber deutete Döring an, dass der interne Machtkampf in der FDP nicht spurlos an Rösler vorbei gegangen sei. "Dieses Jeder gegen Jeden ist mir auch zuwider, und ihm noch mehr."
Unterdessen geht die Debatte über die Rednerlisten auf dem bevorstehenden Landesparteitag der baden-württembergischen FDP und auf dem anschließenden Dreikönigstreffen in Stuttgart weiter: Landeschefin Birgit Homburger sagte, der Chef der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, rede als ehemaliger rheinland-pfälzischer FDP-Chef in alter Verbundenheit auf dem Landesparteitag. Es könne keine Rede davon sein, dass er auf den Landesparteitag "verbannt" worden sei.
Die Rednerliste für das Dreikönigstreffen, auf der Brüderle nicht sprechen wird, sei einstimmig von den Bundesgremien der Partei beschlossen worden. Bei der Kundgebung der Bundespartei am Freitag im Opernhaus werden Parteichef Philipp Rösler, Bundesminister Dirk Niebel und der neue Generalsekretär Patrick Döring sprechen.
In der neuesten Forsa-Umfrage für den "stern-RTL-Wahltrend" käme die FDP bei Bundestagswahlen derzeit auf drei Prozent.
Quelle: dapd , dpa
küstentourer schrieb:
am 4. Januar 2012 um 20:59:46
(66)
(5)
FDP
Ein Arzt, der wörtlich sagte," als Chirurg war ich nie der Beste, aber der Lustigste" und ein milchgesichtiger Fettel, der in
seiner Freizeit Autospiegel abfährt, um dann Fahrerflucht zu begehen. Das ist also das Dreamteam der FDP. Booooaaaa eh !!! Last Euch eingraben, denn die FDP wird es bald nur noch in Form von 3 Buchstaben geben ... im Duden !!!
mehr
Kommentar melden
jÜRGEN schrieb:
am 4. Januar 2012 um 20:40:15
(55)
(5)
fdp
DIe fdp löst sich selber auf. Sie hat keine großartigen Politiker mehr, sondern fast nur viele junge Besserwisser die scharf darauf
sind sich in ihrer Partei zu etablieren. Ich glaube, daß sehr viele erwachsene Wähler, die dieser Partei einmal ihre Stimme gegeben haben bei der nächsten Wahl diesem Kindergarten eine Abmahnung geben. Macht weiter so Kinder, unter 5% gibt es unser Geld für unsere abgegebenen Stimmen für euch nicht mehr.
mehr
Kommentar melden
Christian schrieb:
am 4. Januar 2012 um 20:40:14
(63)
(5)
Mich ekelt nur noch ...
Was für eine fiese Gesellschaft. Und solche Leute lenken derzeit noch immer die Geschicke unserer Nation.
Hoffentlich kommt bald die Zeit, wo man die FDP nur noch als Partei aus der Vergangenheit kennt.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video