07.11.2011, 17:00 Uhr
Nach dem Fund eines menschlichen Torsos und zwei verwester Arme am Ufer des Elsterflutbettes in Leipzig hat die Polizei noch ein weiteres Leichenteil gefunden. Aufgrund des starken Verwesungsgrades könne man derzeit allerdings nicht sagen, um welches Körperteil es sich genau handelt, sagte eine Polizeisprecherin.
Zudem wurden verdächtige Gegenstände, darunter ein Stock mit menschlichen Gewebeanhaftungen, entdeckt. Der Kopf der Leiche sei allerdings noch immer verschwunden.
Ein Pilzsammler hatte am Sonntagnachmittag zunächst einen verwesten Arm unter einer Brücke entdeckt. Die Polizei fand kurze Zeit später einen zweiten Arm. Im Zuge der groß angelegten Suche am Montagvormittag stießen Polizisten schließlich rund 100 Meter vom Fundort der Arme unter einer Brücke am Flussufer auf den Torso.
Nach Polizeiangaben war dieser unbekleidet und stark verwest. Angaben zum Geschlecht und dem Alter der oder des Toten machte die Polizei nicht. Die Leichenteile würden derzeit von der Gerichtsmedizin untersucht. Mit einem Ergebnis wird frühestens am Dienstag gerechnet.
Polizei lässt Wasser aus künstlichem Flusslauf ab
Bei der Suche kamen neben Tauchern auch Leichenspürhunde zum Einsatz. Am Nachmittag wurde schließlich damit begonnen, das Wasser aus dem künstlichen Flussarm abzulassen.
Wie die Leichenteile an das Elsterbecken gelangt sind, ist weiter unklar. Ein Polizeisprecher dementierte Medienberichte, wonach die Leichenteile außerhalb von Leipzig ins Wasser geworfen und von dort in den Nebenarm der Weißen Elster gespült worden seien.
Es sei wahrscheinlicher, dass die Leichenteile in der Nähe des Fundortes in das Flussbett geworfen worden seien, hieß es weiter. Die Suche wurde bei Einbruch der Dunkelheit vorerst abgebrochen.
Quelle: dapd
Herbie Hancock schrieb:
am 7. November 2011 um 18:53:46
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Wie dämlich
sind manche Kommentatoren?Kein bißchen Sachverstand oder diesen in der Kneipe versoffen?Bei starker Verwesung können sich die
Gliedmaßen vom Körper trennen, vor allem bei Wasserleichen und bei langer Liegezeit ... es kann also Unfall, Selbstmordl oder aber Mord gewesen sein.
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Buffalo schrieb:
am 7. November 2011 um 17:45:50
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Torso
Im gegensatz zu manchen Kommentaren hier schließt die Polizei ein verbrechen nicht aus. Das ist korrekt, denn im Gegensatz zu den
übereifrigen Kommentatoren, die immer ganz schnell mit einer abschließneden Meinung zur Stelle sind, teilt die Polizei nur das mit, was sie sicher festgestellt hat. Märchen und Fabeln können hier im Forum erzählt werden.
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kolkrabe schrieb:
am 7. November 2011 um 17:40:58
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Stahlnetz
Wer hier vorschnelle Schlüsse zieht, sollte mal einige Folgen "Stahlnetz" aus den 50ern und 60ern ansehen. Da wird
Polizeiarbeit noch einigermaßen undramatisch auf die Mattscheibe gebracht. Ein Leichenfund selbst sagt zunächst einmal noch gar nichts. Vom Unfall über einen Suizid bis hin zum Kapitalverbrechen liegt alles drin. Erst Obduktion und weitere Ermittlungen grenzen das Feld dann ein.
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