09.02.2012, 15:08 Uhr
Lüneburg (dpa) - Ein Vater, der seine vier Kinder nach Nordafrika verschleppt hatte, muss eineinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Lüneburg verurteilte den 38-Jährigen am Donnerstag wegen Kindesentziehung.
Der Angeklagte hatte Ostern 2011 seine Kinder im niedersächsischen Hermannsburg unter dem Vorwand einer Fahrradtour abgeholt und war mit ihnen nach Ägypten geflogen. Zuvor war der Mutter das alleinige Sorgerecht für die Kinder im Alter zwischen vier und acht Jahren zugesprochen worden.
Erst mehr als vier Monate später wurden Vater und Kinder in Kairo entdeckt und nach Deutschland zurückgebracht. Der arbeitslose Krankenpfleger gilt als christlicher Fundamentalist und sieht sich zur Erziehung seiner Kinder vor Gott verpflichtet.
Quelle: dpa
Liss schrieb:
am 9. Februar 2012 um 19:00:02
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1 1/2 Jahre nur?
mehr nicht? den Kindern hätte sonst was passieren können, als Mutter darf ich gar nicht darüber nachdenken!
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Mutter schrieb:
am 9. Februar 2012 um 17:21:39
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Verschleppte Kinder
Gefängnis?????? Der gehört doch in die Psychiatrie!!!!! Was hat diese Tat mit christlich zu tun?
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