31.08.2010, 12:28 Uhr
Der Venezolaner Franklin Brito protestierte mit Hungerstreiks gegen die Regierung von Präsident Hugo Chávez (Foto: Reuters)
Ein Landwirt in Venezuela, der mit wiederholten Hungerstreiks zur Symbolfigur der Opposition gegen Präsident Hugo Chávez wurde, ist in einem Militärkrankenhaus in Caracas gestorben.
Mit den Hungerstreiks protestierte Franklin Brito in den vergangenen Jahren dagegen, dass die Regierung gegen seine Rechte verstoßen habe. Die linksgerichtete Regierung hatte die Ländereien Britos im südlichen Bundesstaat Bolívar im Jahr 2005 verstaatlicht. Der Farmer trat daraufhin erstmals in einen Hungerstreik. Die Anordnung wurde zwar im vergangenen Jahr widerrufen, da Brito aber weder eine offizielle Bestätigung dafür noch eine Entschädigung erhielt, begann er am Jahresende erneut einen Hungerstreik.
Wie die Medien des Landes mitteilten, sei Brito mit den Hungerstreiks zu einem "Symbol" für den Kampf der Venezolaner um ihre "Freiheit" geworden. Einem Bericht auf der Internetseite der Zeitung "El Universal" zufolge starb der Landwirt offenbar an Herzversagen.
In den vergangenen Monaten hatte sich der Zustand des von den häufigen Hungerstreiks geschwächten 49-Jährigen verschlechtert. Britos Familie beschuldigte die Behörden, den Landwirt gegen seinen Willen in dem Militärkrankenhaus festgehalten zu haben. Eine Regierungssprecherin hatte im Juni gesagt, es werde versucht, sein Leben zu retten.
Sein Bruder Hector kritisierte, der Familie sei der Leichnam des Toten noch nicht übergeben worden.
Präsident Hugo Chávez verstaatlichte im vergangenen Jahr weitere 500.000 Hektar Ackerland, die zuvor in Privatbesitz waren. Dadurch solle die seit langer Zeit manifestierte Ungerechtigkeit in Venezuela beseitigt werden, begründete der Präsident des südamerikanischen Landes die Maßnahme.
Quelle: dapd , AFP
Mario Jendras schrieb:
am 31. August 2010 um 11:41:30
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alleine ?????
natürlich ist das der landbesitz von mehren bauern.von lesen nichts begriffen?
ein bauer ist NIE in der lage das(500000Hektar)
allein zu bewirtschaften,nicht mal mit 100 mann,ohne richtige maschinen.
in der gegend arbeiten die noch mit pferden und ochsen, meistens.
enteignung:widerechtlicher besitzanspruch vom staat,ohne entschädigung.
privatbesitz wird vom präsidenten abgeschaft,nur sein privatbesitz wird vermehrt.
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ossi schrieb:
am 31. August 2010 um 11:14:10
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ackerland
wer braucht allein 500 000 hektar ackerland alleine?von teilen nichts gehört?die andern sind halt abfall.
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