20.01.2011, 14:00 Uhr
Chinas Präsident Hu Jintao bei US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus (Foto: dpa)
Nach einem Jahr wachsender Spannungen haben die Präsidenten der USA und Chinas ihr Interesse an besseren Beziehungen bekundet. Die Zusammenarbeit beider Länder könne "den Wohlstand mehren und die Sicherheit stärken", sagte US-Präsident Barack Obama beim Empfang seines Kollegen Hu Jintao vor dem Weißen Haus. Hu äußerte die Hoffnung, dass sein Staatsbesuch "ein neues Kapitel in den Beziehungen" aufschlage.
Obama empfing den Gast aus Peking am Morgen in einer Zeremonie mit militärischen Ehren. Die USA erhoffen sich von Hus Besuch einen Beitrag zur Vertrauensbildung in einem Verhältnis, das zunehmend von wirtschaftlicher und politischer Rivalität geprägt ist. Die USA gewährten Hu die höchsten protokollarischen Ehren: Am Dienstagabend empfing der US-Präsident den Gast aus China zu einem Abendessen in seinen Privaträumen, für Mittwochabend war ein Staatsbankett im Weißen Haus geplant.
Obama stellte in seiner Begrüßungsrede klar, dass die USA "den Aufstieg Chinas als starkes, wohlhabendes und erfolgreiches Mitglied der Nationengemeinschaft begrüßen". Selbst wenn die USA und China "in manchen Bereichen konkurrieren, können wir doch in so vielen anderen Bereichen kooperieren". Hus Besuch werde "das Fundament für die nächsten 30 Jahre" in den bilateralen Beziehungen legen.
Präsident Hu sagte, dass beide Länder "durch Kooperation beidseitigen Gewinn schaffen können". Die USA und China müssten "Zusammenarbeit und Abstimmung in internationalen Fragen verstärken, gemeinsam gegen globale Probleme vorgehen und einen größeren Beitrag zum Weltfrieden und zur Entwicklung leisten".
Mehrere Streitthemen hatten das Verhältnis der beiden größten Volkswirtschaften im vergangenen Jahr belastet. So werfen die USA Peking eine Manipulation seiner Währung vor, um billig exportieren zu können. Für Unbehagen sorgt auch die militärische Aufrüstung Chinas. Die Regierung in Peking ist dagegen über US-Waffengeschäfte mit Taiwan sowie den Empfang des Dalai Lama im Weißen Haus verärgert. Auch die Menschenrechte zählen zu den Streitfragen. Experten sprechen von einem zunehmend selbstbewussten Auftreten Chinas auf der Weltbühne, mit dem das wirtschaftlich rasch expandierende Land seinen Anspruch auf Anerkennung als Großmacht unterstreiche.
US-Außenministerin Hillary Clinton räumte ein, dass das Verhältnis der beiden Großmächte derzeit noch ungeklärt ist. Im Sender ABC wich sie der Antwort auf die Frage aus, ob beide Länder Freunde oder Gegner seien. Einer der Gründe für Hus Staatsbesuch sei, "dass wir diese Frage in Zukunft besser beantworten können", sagte sie. "Meine Hoffnung ist, dass wir eine normale Beziehung haben."
Hu und Obama klammerten die Streitfragen im öffentlichen Teil ihres Treffens weitgehend aus. Obama mahnte in allgemeiner Form die Achtung der Menschenrechte an: Länder entwickelten sich "harmonischer und erfolgreicher", wenn sie die "universellen Rechte jedes Menschen" respektierten. Nach Angaben des Weißen Hauses wollte der US-Präsident das Thema Menschenrechte mit Hu hinter verschlossenen Türen ansprechen. Hu ging in seiner Ansprache nicht auf Kritik aus den USA ein. Er stellte "neue Fortschritte" im bilateralen Verhältnis fest, von denen "unsere beiden Völker profitieren".
Quelle: AFP
China, ist ein Vielfölkerstaat schrieb:
am 19. Januar 2011 um 21:45:22
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Wie die UDSSR
Was, es kommt auch, meinen Sie wenn dort alle hundert Völker einen Wohlstand wollen.Beispiel Deutschland;Die Bayern wollen die
Mehrwertsteuer vom Oktoberfest, in Kiel die von der Kieler Woche, in Berlin der Flughafen, in Baden Württenberg Daimler und Porsche.Jeder Politiker wirft dem anderen zuviele erhaltene Steuern vor.Bei uns alles geregelt, manchmal fair, manchmal weniger.Was könnte wohl der dümmste für ein Fazit finden wenn die hundert Staaten in China das Geld verteilen wollen.Was?
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Sigi schrieb:
am 19. Januar 2011 um 20:32:44
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USA und China wollen enger zusammenrücken
Gott schütze Amerika, denn sie wissen nicht was sie machen.
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Mental der richtige Weg schrieb:
am 19. Januar 2011 um 20:08:17
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Wäre wenn
In China alles zusammenbricht, die Inder vom Glauben her und der Mentalität die Weltmacht bekommen, Europa abschwört von den
Vorgehensweisen was Ihre Managerschulen und von einer Sekte gelernt haben, aber alles Kritiklos von USA übernommen wurde.Der richtige Weg wäre, wenn wir von Adam und Eva abschwören würden, erkennen, das Leben auch im Geist liegt.Kein Grüner.
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