30.09.2011, 10:08 Uhr
Mindestens 13 Menschen sind in den USA an einer Listerien-Infektion gestorben, die auf verseuchte Melonen zurückgeht. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC mitteilte, wurden Todesfälle aus den Bundesstaaten Colorado, Kansas, Maryland, Missouri, Nebraska, New Mexico, Oklahoma und Texas gemeldet. Außerdem seien 72 weitere Menschen in insgesamt 18 Bundesstaaten nach dem Konsum von Melonen mit den gefährlichen Bakterien infiziert worden.
Den Angaben zufolge wurde eine Firma in Granada im Bundesstaat Colorado als Infektionsherd ausgemacht. Das Unternehmen habe das verseuchte Obst mittlerweile zurückgerufen.
Mit Listerien belastete Lebensmittel sind am Geruch oder Geschmack nicht zu erkennen. Ihr Verzehr kann hohes Fieber, schwere Kopfschmerzen, Nackensteife und Übelkeit auslösen. Besonders gefährdet sind Schwangere, ältere Menschen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Das Krankheitsbild ist schwer zu diagnostizieren, da es sehr variabel ist. Eine wirksame Behandlung mit Antibiotika erfolgt deshalb häufig zu spät.
Quelle: AFP
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