03.02.2012, 08:49 Uhr
Romney: "Ich bin um die sehr Armen nicht besorgt" In einem TV-Interview lässt sich der US-Republikaner zu einem Kommentar hinreißen, der ihn noch so manche Stimme kosten könnte.
Eine Äußerung über sozial schwache US-Bürger könnte Mitt Romney im Vorwahlkampf um die Präsidenschaftskandidatur der Republikaner Stimmen kosten. Der Multi-Millionär sagte dem Fernsehsender CNN, er sorge sich nicht um die "sehr Armen" des Landes, sondern um die Mittelschicht. Denn anders als den sozial Schwachen stünde der Mittelschicht kein "Sicherheitsnetz" zur Verfügung.
"Ich bin um die sehr Armen nicht besorgt. Wir haben ein Sicherheitsnetz. Und wenn das repariert werden muss, werde ich es reparieren", sagte Romney. Er ergänzte: "Ich bin besorgt um das Herz von Amerika - die 90 bis 95 Prozent der Amerikaner, die derzeit kämpfen müssen."
Seine Aussagen brachten Romney Kritik von seinem schärfsten Widersacher Newt Gingrich ein. "Ich habe genug von Politikern beider Parteien, die zwischen Amerikanern unterscheiden." Er wolle der Präsident aller US-Bürger sein. "Ich interessiere mich für alle Amerikaner."
Romney versuchte, seine Äußerungen zu relativieren. "Natürlich sorge ich mich um alle Amerikaner", sagte er vor Journalisten. Er wolle sein Augenmerk aber vorrangig auf Familien mit mittlerem Einkommen legen, da diese seiner Ansicht nach am meisten unter der Wirtschaftspolitik von US-Präsident Barack Obama litten.
Romney hatte am Dienstag die Vorwahlen der Republikaner im US-Staat Florida deutlich gewonnen. Er erhielt gut 46 Prozent der Stimmen und übernahm damit wieder die klare Favoritenrolle im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Sein Rivale Newt Gingrich erreichte nur 32 Prozent.
Die nächsten Vorwahl-Etappen stehen am Samstag in den Bundesstaaten Nevada und Maine an. Meinungsforscher sagen hier erneut einen klaren Sieg Romneys voraus. Die Präsidentschaftswahlen in den USA finden am 6. November 2012 statt.
Quelle: AFP
cctop schrieb:
am 2. Februar 2012 um 20:44:28
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Amis
Das Amerikanische Volk ist genau so arm dran wie das deutsche Volk,die können
auch nur den gleichen Müll wählen wie wir.Die stecken
alle unter einer Decke ,Amerika wird von der FED regiert.Die FED regiert uns auch,und die Politiker laufen nur den Geldgebern nach.Was die Elite sagt wird gemacht,die wählen den nächsten Präsidenten.
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Bürger schrieb:
am 2. Februar 2012 um 20:07:59
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Romney
Was für ein Hoffnungsträger für das amerikanische Volk !
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NRW schrieb:
am 2. Februar 2012 um 18:34:34
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Romney
Ist denn dieser "Ausrutscher" eine Überraschung? Er hat doch das ausgesprochen, was der größte Teil der Bevölkerung denkt.
Was kümmern mich die Armen, hauptsache sie gehen nicht an mein Geld. Ich glaube auch nicht, das diese US-Unterschicht zu Republikanischen Wählern gehört. Schlimmer wär für ihn ein Ausspruch zum Thema Waffenverbot gewesen. Das hätte die US Cowboys-und Girls geschockt. Amerika kann nun mal nicht in Frieden leben. Das haben sie doch nie gelernt.
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