
05.09.2011, 10:53 Uhr
Der Hinrichtungsraum in einem der berüchtigten libyschen Gefängnisse in Bengasi, in dem das Gaddafi-Regime gefoltert haben soll (Quelle: Reuters)
In Libyen finden die Rebellen immer mehr Dokumente, die westliche Länder in Erklärungsnot bringen: Nach Informationen der "New York Times" belegen Papiere eine enge Kooperation zwischen dem US-Geheimdienst und dem Gaddafi-Regime. So habe die CIA unter anderem acht Mal Terrorverdächtige in das für seine Folterpraxis bekannte Land geschickt, um sie verhören zu lassen. Auch der britische Geheimdienst MI-6 habe kooperiert und sogar für die libysche Regierung Telefonnummern überprüft.
Dies gehe aus Dokumenten hervor, die nach dem Fall des Regimes in den verlassenen Büros des früheren libyschen Geheimdienstchefs gefunden wurden und zumeist aus den Jahren 2002 bis 2007 stammen, berichtet die Zeitung. Deren Echtheit lasse sich nicht überprüfen, doch gebe es Hinweise, dass sie authentisch sind.
Es gebe auch Dokumente, aus denen hervorgeht, dass die Amerikaner Gaddafi einen Text für eine Rede formulierten, in dem es um den Verzicht Libyens auf Massenvernichtungswaffen ging. Damit hatte Gaddafi 2004 die Annäherung an den Westen geebnet.
Wie die "New York Times" berichtet, gab es schon früher Hinweise auf eine Zusammenarbeit der CIA mit Libyen, jedoch nicht so detailliert und in diesem Umfang. Eine CIA-Sprecherin wollte sich gegenüber der Zeitung nicht zu dem Bericht äußern, verwies aber darauf, dass es nicht überraschend sei, dass die USA im Kampf gegen Terroristen mit anderen Ländern kooperierten.
Lebensmittelläden öffnen wieder und Familien können nun sogar den Strand genießen, den zuvor nur Gaddafis Getreue betreten durften. zum Video
Die britische Zeitung "The Independent" schreibt, dass die Regierung in London unter anderem Details über libysche Oppositionelle im Exil an Gaddafis Geheimdienst weitergeleitet hat. Das bewiesen Geheimunterlagen, die im Büro des ehemaligen libyschen Außenministers Mussa Kussa gefunden wurden.
Quelle: dpa , AFP
Jochen schrieb:
am 3. September 2011 um 18:24:32
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Kriegsverbrechertribunal
Wenn wir die USA vom Präsidenten bis zum einfach Soldat in Den Haag vor das Kriegsverbrechertribunal zerren
würden,wäre keine Zeit mehr für andere Verbrecher.Es ist aber wie immer,die USA erklärt das Tribunal für nicht Zuständig für die USA.
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DdR schrieb:
am 3. September 2011 um 18:06:41
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Die VS
sind sowieso nur die Filiale von Israel. Jetzt kann man abzuwarten, wann in Syrien die Dämonkratie vom Himmel fällt, und zeitgleich
oder etwas später im Iran. Dieses Kriegstreibernest Rothschissrael gehört zubetoniert!!!
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A.B. schrieb:
am 3. September 2011 um 16:54:02
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@robert
Auch ich habe ihn schon damals gelobt! So langsam muss es auch den Blauäugigen dämmern, warum Herr Westerwelle so heftig attackiert
wurde. Aber er hat richtig gehandelt, als er dem neuen Militarismus des Westens eine Absage erteilte. Er verdient besonderes Lob, weil er eine „Kultur der militärischen Zurückhaltung“ anmahnte. Die Grünen und die Kriegstreiber in anderen Parteien kennen wohl die deutsche Geschichte schlecht! Wir müssen nicht alle Fehler unserer Geschichte wiederholen.
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