Obama lädt alle noch lebenden Amtsvorgänger zum Frühstück ein (Foto: Imago)
Anfang Januar wird es in den USA ein Frühstück der besonderen Art geben: Auf Initiative Barack Obamas kommt nicht nur der scheidende US-Präsident George W. Bush mit seinem Nachfolger zusammen, sondern auch alle noch lebenden Ex-Präsidenten: Bill Clinton, Jimmy Carter und George Bush senior.
"Ich bin sicher, dass Obama noch viele Fragen hat," sagte Bush. "Und wenn nicht, dann werden wir uns einfach Geschichten der alten Kämpfer erzählen."
Bush will keinen "emotionalen Abschied"
Unterdessen macht sich Bush zum Ende seiner Amtszeit Gedanken über eine passende Abschiedsrede. "Viele Präsidenten machen das, und ich denke ernsthaft darüber nach", sagte Bush in einem Interview mit dem Fernsehsender C-SPAN. Er habe bereits mit einem Redenschreiber darüber gesprochen. "Ich will keinen emotionalen Abschied. Wenn ich so eine Rede halte, dann werde ich versuchen, einige Lehren weiterzugeben", ergänzte Bush.
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Aus dem Rampenlicht heraus
Nach der Amtsübergabe an seinen Nachfolger Barack Obama am 20. Januar wolle sich Bush aus dem Rampenlicht heraushalten. "Ich werde nicht versuchen, die Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen", sagte Bush in dem Interview. Er wolle sich gegenüber Obama "sehr respektvoll" zeigen.