29.11.2010, 08:53 Uhr
Mohamed Osman Mohamud wollte bei der traditionellen Weihnachtsbaumzeremonie in Portland einen Sprengsatz in einem Lastwagen zünden (Foto: AP)
Die US-Sicherheitsbehörden haben einen Anschlag während der traditionellen Weihnachtsbaumzeremonie im US-Bundesstaat Oregon vereitelt.
Während der feierlichen Beleuchtung des Weihnachtsbaums in Portland habe ein Mann am Freitagabend versucht, in unmittelbarer Nähe einen - wie er dachte - mit Sprengstoff beladenen Transporter in die Luft zu sprengen. Das teilten Justizministerium und Bundespolizei am Samstag mit.
Wie der US-Sender CNN und andere Medien berichteten, hatte der 19-Jährige versucht, mit einem Telefonanruf den in einem Lieferwagen versteckten Sprengsatz auszulösen. Es habe sich dabei jedoch um eine Attrappe gehandelt, die von den Sicherheitskräften präpariert worden war. Für die Öffentlichkeit habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden. Er sei kurz darauf festgenommen worden.
Laut Justizministerium handelte es sich bei dem Mann um einen aus Somalia stammenden US-Bürger namens Mohamed Osman Mohamud. Er sei bereits seit August 2009 im Visier der Fahnder gewesen. Laut dem örtlichen FBI-Vertreter Arthur Balizan war die Bedrohung sehr ernst: Mohamud sei zu einem großangelegten Anschlag "fest entschlossen gewesen".
Im August vergangenen Jahres soll der 19-Jährige E-Mail-Kontakt mit einem in Pakistan lebenden mutmaßlichen Terror-Drahtzieher aufgenommen haben. Das wird aus der Anklageschrift deutlich. Sie hätten unter anderem über Möglichkeiten diskutiert, wie Mohamud nach Pakistan reisen könnte. Sein Kontakt habe Mohamud an einen dritten Mann verwiesen, der ihn mit einem neuen Namen und neuer E-Mail-Adresse versehen habe. Danach jedoch seien seine Kontakte zu beiden Ansprechpartnern abgebrochen.
Im vergangenen Juni habe daraufhin ein verdeckter FBI-Ermittler unter dem Vorwand, ein Vertrauter seiner pakistanischen Kontaktperson zu sein, Verbindung zu dem 19-Jährigen aufgenommen. Dieser teilte dem Ermittler bei einem Treffen einen Monat später mit, dass er seit seinem 15. Lebensjahr vom "Heiligen Krieg gegen Ungläubige" träume und bereits ein konkretes Anschlagsziel habe - die Weihnachtsbaumfeier in Portland.
Trotz wiederholter Hinweise des Beamten, dass bei der Feier auch viele Kinder dabei seien, habe sich Mohamud von der Idee nicht abbringen lassen, eine "große Menschenmasse" während einer christlichen Feier anzugreifen. Im November habe er dann die Detonation eines Sprengsatzes mit dem FBI-Agenten geprobt sowie ein Bekennervideo aufgezeichnet.
Quelle: AFP
Elli schrieb:
am 28. November 2010 um 12:00:28
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Aschläge
Ja, ja, nichts glauben und es gäbe keine Terroristen und World Trade Center ist einfach so umgefallen und mit den Zügen in
Spanien haben Terroristen nichts zu tun...
Wie kann man denn so denken?! Gut, dass bis jetzt solche Sachen entdeckt wurden und das die meisten Terroristen wohl sehr niedrigen IQ haben.
Aber es wird noch kommen, spätestens wenn die Schüler der Schulen, wo die Deutschen zu Minderheit gehören und von Mitschülern terrorisiert werden, erwachsen sind. Und dann ist schon zu spät
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Mitleser schrieb:
am 27. November 2010 um 14:10:30
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Terror
@PAX Sie schrieben: „Terror hat Ursachen, die müssen wir gemeinsam beseitigen.“ Offenbar wissen viele im christlichen Bereich
nicht, dass das Feiern der Geburt Christi von den Moslems als Todsünde angesehen wird, denn „Jesus ist nicht der Sohn Gottes“. Insofern gehört die Adventszeit mit ihren Weihnachtsmärkten zu den Festen der „Ungläubigen“, die Allah „beleidigen“. Wenn man die Ursachen für diese Art von Terror beseitigen will, dann muss man bei dieser Art „Glaubensauslegung“ wohl anfangen!
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Micha schrieb:
am 27. November 2010 um 14:02:53
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Täter überführt
was für ein Täter, einer dem ich eine Atrappe ins Auto reintue. Was soll das, er hätte vermutlich gar nichts gemacht,
wenn man ihn das nicht augezwungen hätte. Die sollen lieber richtige terroristen suchen. Erfolge melden, die keine sind, Damit sie weiter in Afghanistan kämpfen können.
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