24.01.2008, 09:11 Uhr
George W. Bush soll vor dem Einmarsch in den Irak systematisch gelogen haben (Quelle: imago)Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit - US-Regierungsvertreter haben dieses Sprichwort vor dem Irak-Krieg 2003 offenbar wörtlich genommen. Innerhalb von zwei Jahren nach dem 11. September verbreiteten US-Präsident George W. Bush und sieben seiner Spitzenbeamten einer Studie zufolge mindestens 935 Lügen über die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch den Irak. Das Center for Public Integrity fand in einer Untersuchung heraus, dass die Falschaussagen "methodisch" in Umlauf gebraucht wurden, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. Mit dieser Kampagne, so die Autoren der Studie, habe die Bush-Regierung die Nation letztlich unter Vortäuschung falscher Tatsachen in den Irak-Krieg geführt.
Zum DurchklickenDie Lügen der Bush-Regierung
Einsatz im IrakUS-Kongress billigt 700 Milliarden Dollar
Foto-SerieDer Irak-Krieg
StudieMehr psychische Störungen im Irak
Zum DurchklickenZitate aus Bushs Rede bei seiner Vereidigung 2005
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