24.01.2012, 16:54 Uhr
Der Republikaner will mit dieser Forderung im US-Wahlkampf punkten.
Als Reaktion auf Kritik seiner Rivalen im republikanischen Rennen um die Präsidentschaftskandidatur hat Mitt Romney früher als erwartet jüngste Steuererklärungen veröffentlicht. Danach verdiente er voriges Jahr und 2010 jeweils rund 21 Millionen Dollar (16,2 Millionen Euro), berichtete die "Washington Post". Der Ton im Wahlkampf wird unterdessen zunehmend rauer.
Bei dem Einkommen Romneys handele es sich um Gewinne aus Investments, Dividenden und Zinseinkünften.
Weil Kapitalgewinne und Dividenden in den USA deutlich geringer besteuert werden als normaler Lohn, betrug Romneys Steuersatz den Angaben zufolge 2010 gerade einmal rund 14 Prozent, im Jahr darauf etwas über 15 Prozent. Der US-Spitzensteuersatz liegt sonst bei 35 Prozent. Der US-Sender CNN nannte Romney einen der reichsten Amerikaner, der sich je um das Präsidentenamt beworben habe.
Der 64-Jährige hatte sich zunächst gesträubt, seine Steuererklärung offenzulegen. Nach scharfer Kritik seiner innerparteilichen Konkurrenten an seinem Finanzgebaren legte er die Dokumente nun aber früher als ursprünglich geplant vor.
Der Erklärung zufolge spendeten die Romneys in den vergangenen beiden Jahren rund sieben Millionen Dollar für wohltätige Zwecke. Darunter waren mindesten vier Millionen, die an die Mormonen-Kirche gingen. Die Familie des Ex-Gouverneurs von Massachusetts gehört dieser Glaubensgemeinschaft an. Am Vorabend hatte er bei einer Fernsehdebatte erklärt, seine Steuererklärung sei absolut legal und fair.
Der Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner wird unterdessen ruppiger. Bedrängt von seinem schärfsten Konkurrenten Newt Gingrich ist der bisherige Favorit Romney bei einer Fernsehdebatte am Montag in die Offensive gegangen.
Romney hielt dem Ex-Parlamentspräsidenten Gingrich bei der Debatte in Tampa (Florida) vor, er habe in Washington jahrelang als Lobbyist Strippen gezogen. Als Präsident des Repräsentantenhauses habe man ihm 1994 die Chance gegeben, die Partei zu führen. "Nach vier Jahren ist er in Schande zurückgetreten", lästerte Romney.
Gingrich hielt seinem Rivalen im Gegenzug vor, mit seinen Angriffen "die schlimmste Art von trivialer Politik" zu betreiben. "Ich werde den Abend nicht damit verbringen, hinter Romneys Falschinformationen herzurennen", sagte Gingrich. Der Ex-Gouverneur sei jemand, der lediglich den Verfall Washingtons verwalten könne.
Seit dem Überraschungssieg Gingrichs bei den Vorwahlen in South Carolina am vergangenen Samstag ist wieder völlig offen, wer im November gegen Präsident Barack Obama antritt. Ein von der Polit-Webseite realclearpolitics.com ermittelter Durchschnitt jüngster Umfragen sieht den Ex-Gouverneur von Massachusetts bei landesweit knapp 30 Prozent, Gingrich bei 23 Prozent. In Florida ist Gingrich vor der wichtigen Wahl am 31. Januar dem Multimillionär allerdings schon um über sieben Prozentpunkte davongezogen.
Quelle: dpa , dapd
Karl schrieb:
am 24. Januar 2012 um 20:33:46
(6)
(17)
an Conradt
Und woher hat er das Geld? Doch wohl durch Arbeit! Und wenn er nicht gearbeitet hat, ist es geerbt! Dann haben wohl seine
Vorfahren gearbeitet!
Typisch deutsche Neiddebatte!
mehr
Kommentar melden
die Wahrheit schrieb:
am 24. Januar 2012 um 20:24:57
(16)
(5)
Ronney
kaum zu glauben, dass die Mehrheit sich von solchen Leuten [die nun wirklich nicht zur Mehrheit zählen] regieren lassen wollen.
Alleine an seinem Geldbeutel weiß man doch für welche Schichten in der Gesellschaft dieser Mann steht.
Und der soll die Interessen des Volkes [der Mehrheit =>Demokratie] vertreten?
Das kann nur noch was mit Dummheit zu tun haben! Wie kann man solche Leute nur wählen; ich begreife das nicht.
mehr
Kommentar melden
Dieter Conradt schrieb:
am 24. Januar 2012 um 19:45:00
(24)
(4)
Steuererklärung
Hallo, habt ihr verstanden das Romney sein Geld nicht durch ARBEIT sondern aus Zinszahlungen verdient. Ungedeckter Geld- und
Wertzuwachs. Hier steht keine Leistung und kein Wert dahinter
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr