30.01.2012, 13:56 Uhr
Vor den Vorwahlen im US-Bundesstaat Florida hat der republikanische Präsidentschaftsbewerber Rick Santorum seinen Wahlkampf wegen der Krankheit seiner Tochter ausgesetzt. Ihr Zustand habe sich verschlechtert, deshalg sei Santorum bei seiner Familie in einem Kinderkrankenhaus in Pennsylvania, teilte sein Wahlkampfteam mit.
Die Dreijährige leidet am sogenannten Edwards-Syndrom, das zu schweren Behinderungen führt. Laut US-Gesundheitsamt sterben viele Säuglinge bereits im ersten Monat daran, nur zehn Prozent überlebendas erste Jahr.
Die Abwesenheit Santorums in Florida bedeute nicht das Ende seines Rennens um das Weiße Haus, betonte sein Wahlkampfsprecher Hogan Gidley. Die Termine in Florida würden von Vertretern wahrgenommen, Santorum selbst wolle so schnell wie möglich nach Florida zurückkehren.
Rick Santorum hatte die Vorwahl in Iowa gewonnen, anschließend aber Stimmen eingebüßt, was zu Spekulationen über die Zukunft seiner Kandidatur führte. Sein Ausscheiden könnte das Kandidatenrennen beeinflussen: Konkurrent Newt Gingrich würde vermutlich die meisten von Santorums konservativen Unterstützern für sich gewinnen.
Quelle: AFP
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