11.01.2012, 08:10 Uhr
Der Republikaner gewinnt mit New Hampshire schon die zweite Runde der Vorwahlen und sieht sich als schärfster Konkurrent von Präsident Obama.
Der RepublikanerMitt Romney sieht sich bereits als Herausforderer von US-Präsident Barack Obama. In New Hampshire gewann er die zweiten Vorwahlen der Republikaner. Obama bezeichnet er als einen gescheiterten Präsidenten.
Romney ist der Präsidentschaftskandidatur gegen Barack Obama auf jeden Fall einen großen Schritt näher gerückt. Bei den zweiten Vorwahlen im Bundesstaat New Hampshire konnte er sich mit klarem Vorsprung gegen seine Konkurrenten durchsetzen: Der Ex-Gouverneur von Massachusetts konnte knapp 40 Prozent der Stimmen für sich verbuchen und liegt damit satte 16 Prozentpunkte vor dem Zweitplatzierten Ron Paul. Gewinnt Romney auch die nächste Vorwahl so deutlich, dürfte ihm die Kandidatur gegen Obama kaum noch zu nehmen sein.
Der klare Sieg in New Hampshire ist allerdings keine Überraschung. Denn schon seit Monaten gilt der Staat im Nordosten der USA als sichere Bank für den als gemäßigt geltenden Republikaner. Der kleine Bundesstaat (nur 1,3 Millionen Einwohner; die zwölf Delegiertenstimmen fallen bei der republikanischen Kandidatenkür kaum ins Gewicht) im Nordosten der USA ist der konservativste im liberalen Neuengland und gilt vielleicht auch deshalb als zuverlässiger Gradmesser für die politische Stimmung in den gesamten USA. Bei den Vorwahlen der Republikaner hier wurden die meisten Sieger in den vergangenen vier Jahrzehnten tatsächlich Spitzenkandidat ihrer Partei für die Präsidentschaft: zum Beispiel Richard Nixon (1968), Gerald Ford (1976), Ronald Reagan (1980), George Bush senior (1988) und John McCain (2008).
"Das ist die Nacht, in der wir Geschichte gemacht haben", rief ein deshalb auch demonstrativ triumphierender Romney seinen Anhängern in Manchester zu. Wie in Iowa nutzte Romney seine Siegesrede für scharfe Attacken gegen Obama, den er als Anhänger europäischer Staatsgläubigkeit brandmarkte. "Dem Präsidenten sind die Ideen ausgegangen. Jetzt gehen ihm die Ausreden aus", rief er. "Und heute Abend bitten wir die guten Menschen in South Carolina, den Bürgern von New Hampshire zu folgen und 2012 zu dem Jahr zu machen, in dem ihm die Zeit ausgeht."
Romney baut darauf, dass er mit Siegen bei den nächsten Vorwahlen in South Carolina am 21. Januar und zehn Tage später in Florida seine Kontrahenten zur Aufgabe bewegen und die Republikaner möglichst bald für das Duell mit Obama hinter sich vereinen kann. In beiden Bundesstaaten liegt er in jüngsten Umfragen klar vorne. Sein Wahlkampfteam ist professionell, die Unterstützer-Liste im Partei-Establishment klangvoll: Ex-Präsident George Bush senior hat sich ebenso für Romney ausgesprochen wie dessen einstiger Gegenspieler McCain.
Paul, ein extrem libertärer Kandidat, der für einen weitgehenden Rückzug des Staates eintritt, machte aber erst einmal deutlich, dass er das Rennen nicht aufgeben wolle. "Es kommt nicht in Frage, die Dynamik, mit der wir begonnen haben, jetzt abzubrechen", munterte er seine Anhänger auf. Er werde Romney auf den Fersen bleiben. Er forderte den sofortigen Rückzug der US-Truppen aus anderen Ländern. Die USA könnten es sich nicht mehr leisten, "Weltpolizist" zu sein.
Auch der drittplatzierte Konkurrent Jon Huntsman machte klar, dass er weitermachen will. "Der dritte Platz ist ein Ticket, mit dem man weiterfahren kann", sagte er. Er werde bei der nächsten Abstimmung am 21. Januar in South Carolina antreten.
Newt Gingrich, der frühere Präsident des Abgeordnetenhauses, kam lediglich auf zehn Prozent der Stimmen. Auch der strikt konservative Rick Santorum, der vor einer Wochen in Iowa noch zweiter geworden war, erreichte nur zehn Prozent. Rick Perry, Gouverneur von Texas, landete mit einem Prozent abgeschlagen auf dem letzten Platz.
Insgesamt stehen 50 Vorwahlen an, bis die Republikaner bei ihrem Parteitag im Sommer offiziell ihren Präsidentschaftskandidaten aufstellen. Die Präsidentenwahlen finden am 6. November statt. Dabei "geht es um die Seele Amerikas", sagte Romney. Obama bezeichnete er als einen gescheiterten Präsidenten, der abgelöst werden müsse.
Quelle: dpa , AFP
Ölbüx schrieb:
am 11. Januar 2012 um 20:05:39
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Romney
Kein Land auf der Erde hat so eine Elsentante wie Merkel als Chefin. Wo man auch hinsieht, nur klasse Typen an der Macht. Nur
Deutschland erlaubt sich diese Landfrau aus dem Osten. Megapeinlich. !!!! Dickwansttrine grrrrrrrr Die Amis haben shr viel mehr Geschmack. Eine Merkel in den USA Chefin ? UNDENKBAR !!!!
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Albrecht Klein schrieb:
am 11. Januar 2012 um 16:26:49
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OVo schrieb um 14:28:55
"Es ist sehr zu befürchten, dass Obama nicht der nächste Präsident der Vereinigten Staaten sein wird. Leider
hat er nur wenige Punkte seines Planes zur Reformation der USA umsetzen können."
Wie sieht eigentlich der Plan von BHO zur Reformation der USA aus und warum haben Sie Angst, daß ihn die Amerikaner nicht für eine zweite Amtszeit wählen, wenn seine Politik doch so positiv für alle ist?
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OVo schrieb:
am 11. Januar 2012 um 14:36:07
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US-Wahl 2012
Der einzige Trost ist die noch vorhandene Stärke der Vereinigten Staaten. Um nur annähernd die Potenz der USA zu erreichen,
werden Indien, China und Brasilien gottlob mind. 100 Jahre brauchen. In diesen Ländern sind mehr als 80-90 % der Bevölkerung zum großen Teil bitterarm (leider!), das aber ist der entscheidende Motor sich an die Weltspitze zu dienen.
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