16.01.2012, 10:12 Uhr | Von Marc Pitzke
Auf dem Weg nach draußen: US-Republikaner Jon Huntsman gibt das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur auf. (Quelle: AP)
Der frühere Gouverneur des US-Bundesstaates Utah, Jon Huntsman, wird Medienberichten zufolge aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner aussteigen. Wie mehrere US-Sender und Zeitungen am späten Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf Mitglieder des Wahlkampfteams berichteten, wolle der 51-Jährige seine Entscheidung am Montag mitteilen.
Huntsman, der zuletzt Botschafter der USA in China war, werde künftig Mitt Romney bei dessen Bewerbung unterstützen, hieß es weiter.
Huntsman war in der vergangenen Woche bei den Vorwahlen in New Hampshire hinter Romney und dem Kongressabgeordneten Ron Paul aus Texas nur auf dem den dritten Platz gelandet. Der "New York Times" zufolge war damit der erhoffte Schub für seine Kampagne ausgeblieben, auch in finanzieller Hinsicht.
In den vergangenen Tagen habe Huntsman nach Angaben von Vertrauten seine weiteren Aussichten abgewogen. Dabei sei er zu dem Schluss gekommen, dass es unwahrscheinlich sei, Romney in der Gunst der republikanischen Wähler noch schlagen zu können, hieß es.
Huntsmans Wahlkampfmanager bestätigte die Entscheidung nach einem Bericht der "New York Times". "Der (frühere) Gouverneur und seine Familie haben entschieden, dass es in dieser Phase des Rennens für die Republikaner an der Zeit ist, sich um einen Kandidaten zu scharen, der Barack Obama schlagen und die Wende in der Wirtschaft schaffen kann", sagte Matt David. Und dieser Kandidat sei Romney. Ihm wolle er "nicht im Weg stehen". Vor ihm waren in den vergangenen Wochen bereits Herman Cain und Michele Bachmann aus dem Rennen ausgeschieden.
Der Wirtschaftsfachmann Romney gilt nach Siegen bei Vorwahlen in Iowa und New Hampshire auch nach landesweiten Umfragen als aussichtsreichster Anwärter auf den Posten des republikanischen Herausforderers von Amtsinhaber Barack Obama bei den Wahlen im November. Auch bei den nächsten Vorwahlen seiner Partei in South Carolina (21. Januar) und in Florida (31. Januar) hat er gute Chancen, als Sieger durchs Ziel zu gehen.
Von Marc Pitzke
Pfatzolisator schrieb:
am 16. Januar 2012 um 21:27:51
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(1)
...es kann nur einen geben!
eigentlich ist es egal, wer für die Republikaner antritt, diesmal würden die Amis auch George Dabbeljuu zum
dritten Mal wählen (wenn das ginge) nur um den schwätzenden Blender Obama loszuwerden.
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clajo schrieb:
am 16. Januar 2012 um 16:22:01
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Huntsman
Es ist ja nicht nur, dass Obama das bis heute wirkende Wirtschaftsdesaster unter Bush geerbt hat. Man hat Obama gleich zu Amtsbeginn
die Entscheidungs-Gremien mit Republikanern vollgewählt und ihn verhindert. Dann noch Wunder zu erwarten: das relativiert meine Achtung dafür, dass man in den USA endlich einen Afroamerikaner gewählt hatte. Ich habe Sorge, dass unter einem republ. Präsident nur eines blüht: Militärproduktion- und Export.
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Alex!! schrieb:
am 16. Januar 2012 um 16:18:53
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kaum zu schlagen
Mitt Romney mit Jon Huntsman als Vize sind kaum zu schlagen, so lange man Blei in der Luft riecht. Obama hat gegen diese
Männer nur eine Chance, wenn er die Konflikte friedlich löst. Das traue ich ihm gut zu!!
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