06.02.2012, 12:03 Uhr
US-Vorwahl: Klarer Sieg für Mitt Romney in Nevada Nach der Auswertung von 14 der 17 Wahlversammlungen lag er mit 42 Prozent der Stimmen weit vor seinen Mitbewerbern.
Multimillionär Mitt Romney hat bei der Vorwahl im US-Staat Nevada einen weiteren Triumph errungen. Damit hat der 64-Jährige seinen Vorsprung im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur noch einmal vergrößert. Schon am Dienstag könnte er bei Abstimmungen in den US-Staaten Colorado, Minnesota und Missouri weiter davon ziehen.
In Nevada, wo von vorneherein ein klarer Sieg des Ex-Gouverneurs von Massachusetts erwartet worden war, kam er nach Auszählung von rund 70 Prozent der Stimmen auf rund 48 Prozent. Gingrich landete als nächster Verfolger weit abgeschlagen bei rund 23 Prozent. Damit hat Romney in dem langwierigen Rennen deutlich die Nase vorn.
Erst am Dienstag hatte Romney einen klaren Sieg im wichtigen Staat Florida eingefahren - Gingrich will dennoch bis zum Ende der Vorwahlen weitermachen. Dritter in Nevada wurde der radikalliberale Kongressabgeordnete Ron Paul mit zunächst etwa 19 Prozent.
Romney präsentierte sich in einer Rede vor Anhängern bereits demonstrativ als Herausforderer von Präsident Barack Obama. Obama müsse sich für seine gebrochenen Versprechungen und seine verfehlte Politik bei den Amerikanern entschuldigen, sagte er in Las Vegas. "Wenn ich Präsident bin, kümmere ich mich um eure Jobs, nicht um meinen Job", sagte Romney mit Blick auf die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in den USA.
Romney warf Obama im Kern vor, er verrate die amerikanischen Werte. "In diesen Wahlen müssen wir für das Amerika kämpfen, das wir lieben."
Gingrich, der als schärfster Rivale Romneys gilt, machte allerdings unmissverständlich klar, dass er nicht aufgeben wird. "Wir gehen bis Tampa", sagte er und meinte den Republikanerparteitag Ende August - dann wollen die Republikaner endgültig entscheiden, wer bei den Präsidentenwahlen im November gegen Obama antritt.
Gingrich betonte, er sei die konservative Alternative zu Romney, der eigentlich ein moderater Politiker sei - unter Sympathisanten der Tea Party ist das schon eine Beleidigung. Gingrich machte klar, dass er vor allem auf bevorstehende Vorwahlen in konservativen Bundesstaaten und im Süden der USA setzt.
Umfragen hatten einen klaren Sieg Romneys in Nevada prognostiziert. Teilweise hatten ihm Meinungsforscher sogar über 50 Prozent der Stimmen vorausgesagt. Der Mormone Romney konnte nicht zuletzt auf die starke Unterstützung von Menschen mormonischen Glaubens bauen. Diese machen zwar nur etwa sieben Prozent der Bevölkerung in Nevada aus, gelten aber als besonders eifrige Teilnehmer bei den Vorwahlen.
Experten meinen allerdings, ungeachtet der Siegesserie Romneys sei das Rennen der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur noch längst nicht gelaufen. Insgesamt stehen noch Vorwahlen in 45 weiteren Bundesstaaten an. Eine erste echte Vorentscheidung dürfte erst am "Super Tuesday" am 6. März fallen. Dann wird in zehn Bundesstaaten abgestimmt - unter anderem in Georgia, Oklahoma und Tennessee, wo viele ultrakonservative Wähler Newt Gingrich neuen Aufwind geben könnten.
Quelle: dpa
kenner68 schrieb:
am 5. Februar 2012 um 15:14:15
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US-Wahlen II
Forstetzung 1. Beitrag: Ich kann keinen Unterschied erkenen - die Einen manipulieren und behindern von Staatswegen, die anderen
tun genau dasselbe um Interessen von Lobbygruppen und Märkten zu bedienen. In beiden Fällen bleibt doch die Meinung und vor allem der Wille des Volkes völlig außen vor - denn dieser wird von Außen "gebildet" und "gesteuert". Mit Demokratie hat das Ganze in keinem Fall etwas zu tun !
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kenner68 schrieb:
am 5. Februar 2012 um 15:10:57
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US-Wahlen
Mal was zu Wahlen im Allgemeinen: In den USA haben die Bürger die "Wahl " zwischen 2 alles beherrschenden Politformen. In
Rußland treten dagegen ungleich mehr Parteien und Kandidaten zu Wahlen an. Ich stelle nicht in Abrede, daß diese durch die beherrschende Macht "Geeintes Rußland" oftmals behindert und bekämpft werden. Fakt ist, daß hinter den "Wahlen" in den USA auch nur große in Privatbesitz befindliche Medienkonzerne stecken die "Meinung" geziielt beeinflusse
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Kirsten schrieb:
am 5. Februar 2012 um 13:22:25
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Typisch oder nicht nicht?
Warum sehen eigentlich manche amerikanische Präsidentschaftskandidaten immer wie Barbie-Puppen aus?
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