17.01.2012, 09:16 Uhr
Newt Gingrich (rechts im Bild) wirft dem Favoriten der Republikaner, Mitt Romney (links im Bild) vor, in seiner Zeit als Chef einer Investmentfirma zahlreiche Jobs vernichtet zu haben (Quelle: Reuters)
Kurz vor der nächsten Vorwahl der US-Republikaner gerät Favorit Mitt Romney immer schärfer unter Beschuss seiner innerparteilichen Rivalen. Bei einer Fernsehdebatte um die Präsidentschaftskandidatur nahmen Romneys Mitbewerber am Montagabend besonders die Karriere des Multimillionärs als Investor ins Visier.
Bei der nächsten Vorwahl an diesem Samstag im Südstaat South Carolina sehen Umfragen Romney deutlich vor seinen vier verbliebenen Konkurrenten. Der frühere US-Botschafter in China, Jon Huntsman hatte am Montag nach enttäuschendem Wahlkampf das Handtuch geworfen.
Bei der TV-Debatte im Myrtle Beach in South Carolina warfen der frühere Präsident des Abgeordnetenhauses, Newt Gingrich, und der texanische Gouverneur Rick Perry dem Spitzenreiter vor, bei millionenschweren Firmenkäufen und -verkäufen zahlreiche Jobs vernichtet zu haben. Die Investmentfirma Bain Capital, wo Romney den Chefposten innehatte, habe Unternehmen mit einem enormen Schuldenberg zurückgelassen und sie innerhalb weniger Jahre bankrottgehen lassen, sagte Gingrich.
Perry verlangte von dem Ex-Gouverneur von Massachusetts zudem, seine Steuererklärung zu veröffentlichen. Die Amerikaner hätten das Recht, zu erfahren, wie er sein Geld verdient habe, erklärte er. Romney hielt dagegen und erklärte, Bain Capital habe zum Wachstum von Unternehmen und Jobs beigetragen.
Der Ex-Senator Rick Santorum hielt Romney vor, in Werbespots die politische Sicht von Rivalen verzerrt darzustellen. "Hören Sie auf damit!", sagte er.
Der Wirtschaftsfachmann Romney gilt nach Siegen bei Vorwahlen in Iowa und New Hampshire auch nach landesweiten Umfragen als aussichtsreichster Anwärter auf den Posten des republikanischen Herausforderers von Präsident Barack Obama. Neben der Vorwahl in South Carolina hat er auch bei der darauffolgenden Abstimmung in Florida am 31. Januar gute Chancen auf einen Sieg. Ex-Mitbewerber Huntsman hatte sich nach seinem Ausscheiden aus dem Rennen ums Weiße Haus hinter Romney gestellt.
Ein von der Polit-Webseite realclearpolitics.com ermittelter Durchschnitt mehrerer Umfragen sieht Romney vor der Abstimmung in South Carolina klar mit knapp 30 Prozent in Führung - obwohl ihm gerade Erzkonservative und die religiöse Rechte skeptisch gegenüberstehen. Dahinter folgt mit rund 22 Prozent Newt Ginrich.
Quelle: dapd , dpa
Deus schrieb:
am 17. Januar 2012 um 13:00:16
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Korruptes System
Widerlich - mehr kann ich zu der Art und Weise der Präsidentenwahlen in den USA nicht sagen. Der Korruption sind Tür und
Tor geöffnet, naja, in Deutschland nennt man das "Lobbyismus"
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klaro4 schrieb:
am 17. Januar 2012 um 12:28:59
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Rep-Rudel
Herrlich, dieses unsägliche Rudel der US-Reps aus Tea-Party, korrupten Politikern, "gottesfürchtigen"
Steinzeit-Evangelisten, Kriegstreibern, weltpolitisch völlig Ignoranten, Haarspray-gestylten dummdreisten erzkonservativen Weibchen (mit eigenen minderjährigen schwangeren Kindern!!!) und alles, was der Wähler sonst so nicht braucht, zerfleischt sich von selbst. Hoffentlich aber reicht es fürObama!!!
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xxxcc schrieb:
am 17. Januar 2012 um 12:27:32
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lachnummer
"Mit viel Geld und Werbung kann man sogar den Holzfäller von Bad Aibling zum Präsidenten machen". Zitat Juppchen
Goebbels.
Das ist halt Demokratur !
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